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Terra X - Hermann, der Apache. Ein Deutscher unter Indianern (2015-2016)

Sparte Doku (Reihe)
Regie Gabriele Wengler
DrehbuchJuri Köster
Ausführende Produktion Caligari Film- und F...  
 
AuftragssenderZDF
ProduktionslandDeutschland
GenreDokudrama, Ethnologie, Historisch

Cast Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler/in Rollename Synchronschauspieler/in / Sprecher/in
    Junger Herman  [HR] Maximilian Stangl  (2016)

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Juri Köster
  Kamera Kameramann/DoP  Hans Jakobi DoP
  1. Kameraassistent  Marvin Schneider Doku-Teil
  Producer Produzent  Gabriele M. Walther
  Producer  Friedrich Steinhardt
  Assistant-/ Junior-Producer  Maximilian Stangl
  Produktion Herstellungsleiterin (Line Producer)  Stefanie Schibille
  Regie Regisseurin  Gabriele Wengler
  Schnitt Editorin  Carolin Biesenbach
  TV-/Web-Content Redakteurin  Ricarda Schlosshahn ZDF

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Caligari Film- und Fernsehproduktions GmbH 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
1870 wird der zwölfjährige Herman Lehmann bei Fredricksburg, Texas, von Apachen entführt. „Terra X“ erzählt seine Geschichte und das Schicksal der letzten Prärieindianer Amerikas.

Der Deutsche lernt die fremde und kriegerische Welt der Apachen und später der Comanchen kennen. Seine Memoiren, die er nach seiner Rückkehr in die Zivilisation veröffentlicht, bieten seltene Einblicke in die Kultur dieser Stämme jenseits gängiger Klischees.

Die Indianer der südlichen Plains raubten und adoptierten regelmäßig fremde Kinder, um die eigenen Verluste auszugleichen. Die Familie Lehmann war, wie viele Deutsche, dem Hunger in der Heimat entflohen und Mitte des 19. Jahrhunderts nach Texas ausgewandert. Fredericksburg wuchs schnell zu einem „deutschen“ Städtchen heran.

Als der kleine Herman Lehmann entführt wurde, kämpften die Ureinwohner Amerikas bereits auf verlorenem Posten. Die weißen Siedler nahmen immer mehr Land in Anspruch und drängten die Indianer Nordamerikas in Reservationen ab. Mit dem Beginn des „Goldrauschs“ und dem Bau der Eisenbahn strömen die Siedler in die Gebiete der letzten frei lebenden Stämme. Den Indianern der „Great Plains“, zu denen neben den Apachen vor allem die Reiterkrieger der Comanchen gehörten, entzogen sie durch gezieltes Abschlachten der Büffelherden die Lebensgrundlage.

Sie sind es, die mit ihren Pferden und Federhauben bis heute unser Klischeebild vom Indianer prägen. Dabei gibt es „die Indianer“ als Volk nicht, die Ureinwohner Nordamerikas bestanden ursprünglich aus 300 Stämmen, die sich in Aussehen, Sprache und Kultur stark voneinander unterschieden.

In dieser Situation verbrachte Herman Lehmann neun Jahre zunächst bei den Apachen, später bei den Comanchen, und wurde zum Krieger ausgebildet. Er erlebte einerseits marodierende, räuberische und äußerst brutale Banden, anderseits eine Gemeinschaft, die ihm Zuneigung und Anerkennung schenkte. Während in den nördlichen Plains die Sioux unter ihren Häuptlingen Sitting Bull und Crazy Horse die Schlacht am Little Big Horn kämpften, wurden die letzten Comanchen im Süden in Reservationen gezwungen.

Widerwillig kehrte Herman 1879 zu seiner Mutter zurück, die nie aufgehört hatte, nach ihrem Jungen zu suchen. Die Rückkehr in die weiße Gesellschaft fiel ihm schwer. Er führte sich gerne als „Wilder“ auf und trat bei Dorffesten und Rodeos auf. Zwar heiratete er schließlich und gründete eine Familie. Aber er blieb ein Pendler zwischen den Welten.

(Quelle: ZDF)

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TV-Premiere Deutschland 21.02.2016 ZDF

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehzeit 01.10.2015 bis 31.12.2015
  Drehort/e Texas, New Mexico
  Lauflänge 45 Min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe