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Angst vor Schmerzen (2014)

Sparte Dokumentarfilm
Regie diverse
Ausführende Produktion Süddeutsche TV GmbH
 
Auftragssenderarte, MDR
ProduktionslandDeutschland
GenreGesundheit

Cast Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler/in Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera EB Kameramann  Sebastian Felsch
  Regie Regisseurin  Judith Stein
  Regisseur  Robert Eckert

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Süddeutsche TV GmbH

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Millionen Konsumenten in Deutschland und Frankreich sind bestens versorgt: Diclofenac, Ibuprofen, Aspirin und Paracetamol – allesamt rezeptfreie Schmerzmittel, günstig, schnell wirksam und ohne nennenswerte Nebenwirkungen. So der Schein. Doch die Pharmaindustrie beeinflusst Politik und Ärzte häufig zum Nachteil der Patienten, wie die investigative Doku zeigt.

Mehr als 150 Millionen Packungen freiverkäuflicher Schmerzmittel gehen in Deutschland und Frankreich jedes Jahr über den Apothekentresen. Man bekommt sie problemlos in einer Apotheke. Doch nur selten werden Patienten ausreichend aufgeklärt. Es geht ums Geld. Denn alleine im Bereich der rezeptfreien Schmerzmittel wird jährlich mehr als eine halbe Milliarde Euro umgesetzt.

Folge dem Weg des Geldes: Das haben sich die Enthüllungsjournalisten auf die Fahnen geschrieben, die die amerikanische Website „Dollars for Docs“ initiiert haben. In der Dokumentation beschreibt die Pulitzer-Preisträgerin Tracy Weber, wie sie an die Daten der vielen US-Ärzte gekommen sind, die Geld von der Pharmaindustrie bekommen: als Vortragshonorar, Beratungshonorar oder auch nur in Form einer Urlaubsreise. Manche Mediziner kommen so auf einen Spitzenverdienst von einer Million Dollar pro Jahr – zusätzlich zu ihrem normalen Praxisgeschäft.

Diese Zahlen und die damit verbundenen Fragen nach der Unabhängigkeit dieser Ärzte haben in den USA inzwischen zu einem neuen Gesetz geführt, nach dem Ärzte die Gelder, die sie von der Industrie bekommen, offenlegen müssen. In Deutschland muss das kein Arzt tun. Die Dokumentation forscht deshalb anhand eines Beispiels nach, wie Ärzte von der Pharmabranche eingebunden werden, und spricht mit Kritikern und den von der Industrie beauftragten Ärzten.

Wie fatal der Glaube an die schnelle und folgenlose Hilfe von Analgetika ist, zeigt der Fall von Waldtraut Eicke. Ihr jahrelanger Schmerzmittelkonsum hat sie zur Dialyse-Patientin gemacht. Ihre Nieren – im Fachjargon „Analgetika-Nieren“ – sind funktionsunfähig.

(Quelle: arte)

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TV-Premiere Deutschland 27.10.2015 arte

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 52 Min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe