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 © LOOKS Film / arte
  

Hitlers Hollywood - Das deutsche Kino im Zeitalter der Propaganda 1933-45 (2016-2017)

Sparte Kinodokumentarfilm
Regie Rüdiger Suchsland
DrehbuchRüdiger Suchsland
Ausführende Produktion LOOKS Filmproduktion...  
Verleihdiverse
 
ProduktionslandDeutschland
GenreGeschichte, Kultur, Kunst

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename Synchronschauspieler / Sprecher
    Hannah Arendt/Susan Sontag  Rike Schmid  (2016)

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Rüdiger Suchsland
  Kamera Kameramann/DoP  Frank Reimann
  Kameramann/DoP  Harald Schmuck
  Musik Komponist  Henrik Albrecht
  Komponist  Michael Hartmann
  Postproduction/VFX Colorist  Sebastian Göhs
  Producer Produzentin  Martina Haubrich
  Producerin  Nestan Behrens
  Produktion Herstellungsleiter (Line Producer)  Jan Heinrich Müller
  Produktionsleiter  Alexander Säidow
  Regie Regisseur  Rüdiger Suchsland
  Schnitt Editorin  Katja Dringenberg
  Ton-Postproduktion Mischtonmeister  Linus Nickl
  Sound Editor  Linus Nickl

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  LOOKS Filmproduktionen GmbH 
  ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen in Zusammenarbeit
  Arte in Zusammenarbeit

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
good! movies Deutschland / DVD
RealFiction Filmverleih Deutschland / Kino
Wide House [fr]

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  Produktion Produktionsservices   astRein Fußmatten  Fußmattenservice

PreiseHauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Preisträger Jahr Preis Kategorie    
Rüdiger Suchsland2017Festival des Deutschen FilmsFilmkunstpreisnominiert

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Das NS-Kino war die dunkelste Epoche deutscher Filmgeschichte. Was verraten uns diese Filme über das Dritte Reich und seine Menschen? Eine technisch perfekte industriell vorgefertigte Produktionsmaschine zur Gleichschaltung und Manipulation der Massen. Wie funktionierte Hitlers Traumfabrik?

Wir fragen was uns das nationalsozialistische Kino über das Dritte Reich und seine Menschen verrät? Und: Wie wirken diese Filme, ihre Mythen und Erzählungen, ihre offenen Lügen und ihre versteckten Wahrheiten weiter? Was folgt aus unseren Feststellungen für uns, die Generation der Enkel?

Das NS-Kino war ein staatlich gelenktes, rigider politischer und kultureller Zensur unterworfenes Kino. Zugleich wollte es "großes Kino" sein; es verstand sich als ideologische wie ästhetische Alternative zu Hollywood. Eine deutsche Traumfabrik.

Es war ein in industriellen Verfahrensweisen produziertes staatliches Studiokino, das sein eigenes Starsystem etablierte, und sich nach allen Regeln der Kunst und mit modernsten Mitteln vermarktete. Man wollte das amerikanische Kino mit seinen eigenen Mitteln schlagen. Das nationalsozialistische Kino dachte groß. Es war technisch perfekt gemacht. Die Filme waren von großer Emotionalität; sie weckten Sehnsüchte, ließen träumen, boten Zuflucht. Es sollte nach den Wünschen der Machthaber erziehen und unterhalten. Es war industriell vorgefertigt zur Manipulation der Menschen zur Gleichschaltung der Massen, um Hass zu wecken, und Einverständnis, Opferbereitschaft und Duckmäusertum. Vielleicht waren die Gefühle, die diese Filme weckten, oft ein Selbstbetrug, falsche Gefühle. Aber es waren eben Gefühle. Nur so ist die Wirkungskraft des NS-Kinos zu erklären. Es war volkstümlich, und befriedigte die Sehnsüchte breiter Gesellschaftsschichten. Millionen gingen seinerzeit ins Kino.

Wieviel Hollywood steckt in Hitlers Traumfabrik?

Etwa 1000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda. Aber noch weniger, der im Nationalsozialismus produzierten Filme sind umgekehrt harmlose Unterhaltung. Wir stellen diese Filme und die Menschen hinter ihnen vor. Wir erklären, wie Propaganda funktioniert, wie Feindbilder und Werte, Liebe und Hass durch die Leinwand in die Köpfe gepflanzt werden.

Welche Träume träumten die Deutschen in ihrer ureigenen germanischen Traumfabrik? Wovon sollten sie träumen, wenn es nach den Machthabern ging? Und welche Träume wurden ihnen verboten? Unser Film wird von einer der wichtigsten, dunkelsten und dramatischsten Perioden deutscher Filmgeschichte erzählen.

(Quelle: looksfilm)

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
  Kinostart Deutschland 23.02.2017

Weitere Projektdaten Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 
 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehzeit 15.01.2016 bis 25.02.2016
  Drehort/e Berlin, Frankfurt
  Lauflänge 90 Min.
  Förderungen Medienboard Berlin-Brandenburg: 80.000 € (Produktionsförderung)
Hessische Filmförderung (HFF-Land) - (bis 31.12.2015)
Hessische Filmförderung (HFF-hr)-(bis 31.12.2015)
HessenFilm und Medien (vormals Hessische Filmförderung) - Verleihförderung: 10.000 € (5/2017)
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe