Dokumentarfilm | 2012 | MDR [de] | Deutschland

Projektdaten

Lauflänge30
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    Kurzinhalt

    Das Lied vom kleinen Trompeter": Ganze Generationen in der DDR sind mit der anrührenden Geschichte aufgewachsen. Todesmutig warf sich Fritz Weineck vor Ernst Thälmann und fing sie ab, die für den "lieben Teddy" bestimmte "feindliche Kugel". So jedenfalls bekamen es die Jungpioniere erzählt. Ein Märtyrer für die große Sache der Arbeiter, ein "lustiges Rotgardistenblut", hinterhältig ermordet von den Schergen der Kapitalisten.
    Steffen Jindra fragt in seinem Film "Der kleine Trompeter – Die Geschichte des Fritz Weineck" wer dieser Mann war und wie es dazu kam, dass sein Tod zum Heldengesang wurde.
    Weinecks Schicksal wurde nicht nur zur kommunistischen Hymne, sondern in der DDR auch zum Stoff für Kinderbücher, Romane und Spielfilme. Schulen, Betriebe und Schiffe, ja sogar ein NVA-Regiment erhielten seinen Namen. Zahlreiche Straßen im Osten Deutschlands tragen ihn noch immer. Doch kaum einer erfuhr etwas über das wahre Leben von Fritz Weineck, der am 13. März 1925 im Alter von 27 Jahren in seiner Heimatstadt Halle erschossen wurde.
    Wieso hat es gerade sein Schicksal zu DDR-Zeiten in die Reihe der großen kommunistischen Mythenstoffe geschafft? Es muss ja schon etwas heißen, wenn Erich Honecker noch 1992 will, dass das Trompeterlied dereinst an seinem Grab gespielt wird … (http://www.mdr.de/presse/fernsehen/Presseinformation270.html)
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    DrehbuchDrehbuchautor Steffen Jindra
    KameraKameramann/DoP Frank Menzel
    RegieRegisseur Steffen Jindra
    SchnittEditorDietmar Käfert

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    MDR Mitteldeutscher Rundfunk [de]

    TV-Ausstrahlung

    ArtLandSenderDatum / ZeitAnmerkung
    ErstausstrahlungDeutschlandMDR [de]Dienstag, 10.04.2012