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 © Julian Röder
  

Fegefeuer in Ingolstadt (Aufzeichnung in den Münchner Kammerspielen) (2014)

Sparte TV-Film
Regie Susanne Kennedy
Ausführende Produktion 3sat
 
AuftragssenderZDFkultur (vormals ZDFtheaterkanal)
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename
  Marc Benjamin  Protasius  [HR]  
  Heidy Forster  Mutter Roelle  [HR]  
  Anna Maria Sturm  Clementine  [HR]  
  Walter Hess  Berotter  [HR]  
  Christian Läber  Roelle  [NR]  
  Cigdem Teke  Olga  [NR]  
  Edmund Telgenkämper  Gervasius   

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Regie Regisseurin  Susanne Kennedy Inszenierung

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  3sat

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Olga ist schwanger, der Kindsvater will nichts von ihr wissen und niemand darf es erfahren. Eine Abtreibung scheint die einzige Lösung zu sein. Ihre Schwester Clementine ist hin- und hergerissen zwischen Verachtung und Neid. Nachbarsjunge Roelle bietet sich als Vater an, doch er ist ein Außenseiter, der von allen gedemütigt wird, auch von Olga, die bald nur noch Selbstmord als Ausweg sieht. Eigentlich sehnen sich alle nach Liebe, aber der Nächstschwächere wird getreten und gebissen, um selbst bloß nicht der Letzte im Glied, der Unterste in der Hierarchie zu sein.
Marieluise Fleißers Schauspiel "Fegefeuer in Ingolstadt" von 1924, sprachlich ebenso archaisch wie poetisch, wird nur selten gespielt, doch in der Inszenierung der jungen Regisseurin Susanne Kennedy zeigt sich, wie allgemeingültig die Geschichte vom Erwachsenwerden in der Provinz doch ist. In Susanne Kennedys Inszenierung stehen die Figuren wie Schaufensterpuppen auf der Bühne. Die Körper sind starr, bewegen sich mechanisch. Neonhell ausgeleuchtet ist der karge Raum: Ein Tisch zwei Stühle, ein Kreuz an der Wand. Hier herrscht Enge, räumlich und vor allem im Kopf. Eine kühle Installation von kleinbürgerlichem Dasein und religiösem Wahn, die vor allem dadurch verblüfft, dass der Text vollständig aus dem Off eingespielt wird und die Schauspieler synchron den Mund dazu bewegen. Ein verstörend schönes Bild entsteht, ein Schaukasten der Grausamkeiten. Für "Fegefeuer in Ingolstadt" wurde Susanne Kennedy von der Fachzeitschrift "Theater heute" zur Nachwuchsregisseurin des Jahres 2013 gewählt. (http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/dcb09010-2729-4c96-8520-565a475f3e4c/20297381?generateCanonicalUrl=true)

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 10.05.2014 3sat

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe