Schuldnerberichte | © SWR / Hayn/Remmert / Eikon

Schuldnerberichte

  • Privatverschuldung in Berlin (Arbeitstitel)
Dokumentarfilm | 2001-2002 | Wirtschaft | Deutschland

Projektdaten

Lauflänge88
Bildnegativmaterial16mm

    Kurzinhalt

    Es geht um die Ver- bzw. Überschuldung von privaten Haushalten, d.h. von Privatpersonen, die einer Arbeit nachgehen oder sich selbständig gemacht haben und damit gescheitert sind. Die Gründe für die steigende Anzahl von verschuldeten Personen sind nicht nur in der jeweils schwierigen persönlichen Situation des Einzelnen zu suchen. Grund der privaten Krisen sind auch die gesellschaftlichen Veränderungen vor allem der letzten 12 Jahre – seit der „Wende“.
    Der Film erzählt sieben Geschichten, stellt sieben unterschiedliche Personen vor. Grundlage der Schuldnerberichte sind anonymisierte Interviews, die als Texte verdichtet und anschließend filmisch „inszeniert“ wurden. So bleibt die filmische Übersetzung für den Zuschauer als beabsichtigte Verfremdung sichtbar.
    Der Film steht in einer Tradition von Filmen, die nicht fertigen Genrevorstellungen gehorchen, sondern auf die dokumentarische und fiktionale Qualität jeder einzelnen filmischen Aufnahme setzen. „SCHULDNERBERICHTE – Privatverschuldung in Berlin“ liefert „von innen heraus“ einen Gegenvorschlag und zeigt, was Dokumentarfilm heute auch sein kann.

    (Quelle: Eikon Südwest)
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    DrehbuchDrehbuchautorStefan Hayn
    KameraKamerafrau/DoPBernadette Paassen
    MusikKomponistKlaus Barm
    ProducerProduzentinAlmut Röhrl
    RegieRegisseurAnja-Christin Remmert
    RegieRegisseurStefan Hayn
    TonFilmtonmeisterKlaus Barm
    TV-/Web-ContentRedakteurFrank HertweckSWR (Junger Dokumentarfilm)
    TV-/Web-ContentRedakteurEbbo DemantSWR (Junger Dokumentarfilm)

    TV-Ausstrahlung

    ArtLandSenderDatum / ZeitAnmerkung
    ErstausstrahlungDeutschlandSWF [de]Donnerstag, 14.11.2002