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Wildes Karelien - Land der Braunbären und Singschwäne

  • Karelien - Land aus Wasser und Wald (Arbeitstitel)
Dokumentarfilm | 2014 | MDR [de], NDR [de] | Deutschland

Hauptdaten

    Kurzinhalt

    Karelien erstreckt sich in seiner Nord-Süd-Ausdehnung vom Polarkreis bis zum Ladogasee und vom Finnischen Meerbusen im Westen bis zum Weißen Meer im Osten. Die Grenze zwischen Russland und Finnland trennt Karelien. Der größte Teil, die Republik Karelien, liegt auf dem Gebiet der russischen Förderation. Trotz seiner klimatisch und landschaftlich für menschliche Ansiedlungen problematischen Verhältnisse ist Karelien eine der ältesten Kulturlandschaften Europas, die heute noch von einer unberührten Natur gekennzeichnet ist.
    Seit Urzeiten gilt der Bär in Karelien als heiliges Tier. Sein Name wurde nie laut ausgesprochen oder man verwendete Euphemismen. Noch heute wird in Finnland der Bär „karhu“ genannt, was so viel bedeutet wie „Raues Fell“. Zwischen 1920 und 1938 war und seit 1993 ist der Bär Wappentier Russisch Kareliens. Auch der an seinem markanten Trompeten erkennbare Singschwan steht sinnbildlich für die Natur- und Kulturgeschichte Kareliens, im Film insbesondere für das vom Wasser geprägte Land. Er wurde schon in der Steinzeit in Felszeichnungen an den Ufern des Onega- Sees verewigt und ist auch durch archäologische Knochenfunde in Form von Pfeilspitzen bekannt.
    Der Film ist eine Reise mit dem aufgehenden Licht von der Südtaiga über die rote Taiga im Westen bis zu den weißen Nächten am Weißen Meer im Nordosten Kareliens. (http://www.altayfilm.com/Karelien/)
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    KameraEB Assistent Bild-Ton Moritz Bauer
    MusikKomponist Steffen Kaltschmid
    RegieRegisseurHenry M. Mix

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Altayfilm GmbH
    PreisträgerJahrPreisKategorie 
     Steffen Kaltschmid2015Green Screen - Int. Naturfilmfestival EckernfördeBeste Musiknominiert

    TV-Ausstrahlung

    ArtLandSenderDatum / ZeitAnmerkung
    ErstausstrahlungDeutschlandMDR [de]Sonntag, 28.12.2014