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 © WDR/picture-alliance/dpa
  

Akte D - Die Macht des Stromkartells (2014)

Arbeitstitel Geschichte im Ersten - Akte D
Sparte Doku (Reihe)
Regie Florian Opitz
Drehbuchdiverse
Ausführende Produktion taglicht media Film-...  
 
AuftragssenderARD
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Florian Opitz
  Drehbuchautorin  Julia Meyer
  Kamera Kameramann  Jörg Adams
  EB Assistent Kamera/Ton  Bastian Barenbrock Zeitraffer
  Musik Komponist  René Dohmen
  Komponist  Joachim Dürbeck
  Produktion Postproduction Supervisor  Ingo Eickenbusch
  Regie Regisseur  Florian Opitz
  Schnitt Editor  Marc Accensi Grimme Preis 2015
  TV/Web Content Redakteurin  Beate Schlanstein
  Redakteur  Thomas Kamp
  Redakteurin  Astrid Harms-Limmer

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  taglicht media Film- & Fernsehproduktion GmbH 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  VFX / Postproduktion Filmmusik   Dürbeck & Dohmen

PreiseHauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Preisträger Jahr Preis Kategorie    
Florian Opitz2015Grimme PreisInformation und Kulturgewonnen

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Die Geschichte der Stromversorgung in Deutschland beginnt mit einem Kartell - wegweisend für die Zukunft der Branche. Die Unternehmer Emil Rathenau und Werner von Siemens erkennen gegen Ende des 19. Jahrhunderts, dass sich mit Strom viel Geld verdienen lässt. Um sich dabei nicht in die Quere zu kommen, treffen die Konkurrenten ein lukratives Abkommen: Rathenau verkauft den Strom an die Kunden, Siemens die Generatoren an die Kraftwerke. Noch bevor es einen Strommarkt in Deutschland gibt, ist er schon aufgeteilt. Eine andere Besonderheit zeigt der Blick auf die Geschichte der RWE: Als deren rasante Expansion vor rund hundert Jahren auf den politischen Widerstand von Kommunen stieß, gelang es dem Industriellen Hugo Stinnes, sie mit einem genialen Schachzug langfristig an die Geschäftsziele des RWE zu binden - er machte sie zu Anteilseignern. Das ist bis heute Garant für das Wohlergehen der Stromriesen.

Die Macht der Stromindustrie war schon früh so groß, dass Pläne zu einer Verstaatlichung dieser Schlüsselbranche nie zur Ausführung kamen - nicht in der Weimarer Republik, nicht während der NS-Zeit und auch nicht während der Zeit der alliierten Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Zuge des Kalten Krieges machen die Amerikaner ein folgenschweres Angebot: Staaten, die auf eigene Atomwaffen verzichten, erhalten Unterstützung bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Die „Atoms for Peace"-Kampagne verhilft dem Atom damit zu einem neuen, sauberen Image. Doch ausgerechnet die Stromversorger reagieren abwartend. Sie haben kein Interesse an teuren Kernreaktoren, setzen weiter auf billige Braunkohle. Der Umschwung wird durch Zusagen teuer erkauft: Der Staat soll die Hauptkosten für Entwicklung und Entsorgung des Atommülls tragen. Einmal „zum Jagen getragen", sind es bald die Versorger, die mit aller Macht und geschickter Lobbyarbeit ihre lukrativen nuklearen Gelddruckmaschinen gegen den zunehmenden Druck aus Bevölkerung und Politik verteidigen.

Als 1989 die Mauer fällt, versuchen die westdeutschen Konzerne sich das Monopol an der kompletten Stromversorgung der DDR zu sichern - weitgehend erfolgreich. Und auch die Liberalisierung des Strommarktes in der EU führt in Deutschland letztlich zu noch mehr Konzentration und teurerem Strom für den Verbraucher. Wird heute durch die Energiewende die über 130 Jahre gewachsene Macht der Stromindustrie begrenzt und wieder der Politik untergeordnet? Der Ausgang ist offen ...

Quelle: Pressedienst Das Erste

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TV-Premiere Deutschland 27.10.2014 ARD

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 45 min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe