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Chris the Swiss (2014-2016)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Anja Kofmel
DrehbuchAnja Kofmel
Ausführende Produktion Dschoint Ventschr Fi...  
 
ProduktionslandDeutschland, Schweiz, Kroatien
GenreAnimation, Porträt

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename Synchronschauspieler / Sprecher
    Chris the Swiss  [HR] Stephan Bürgi  (2015)

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautorin  Anja Kofmel
  Kamera Kameramann  Philipp Künzli
  Kameramann  Simon Guy Fässler
  Regie Regisseurin  Anja Kofmel

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Dschoint Ventschr Filmproduktion 
  ma.ja.de. filmproduktions GmbH
  Nukleus Film [hr]

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Kroatien, 7. Januar 1992. Vor sieben Monaten ist mit der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens vom jugoslawischen Staatenbund ein grausamer Bürgerkrieg ausgebrochen. Wenige Kilometer von der serbischen Grenze entfernt, wird am frühen Morgen die Leiche des 27-jährigen Schweizer Journalisten Christian Würtenberg gefunden. Sein lebloser Körper ist bekleidet mit der Uniform einer internationalen Söldnertruppe.
Tatsächlich war Würtenberg kurz vor seiner Ermordung Mitglied der rechtsextremen Söldnerbrigade «First International Platoon of Volunteers» (PIV) geworden. Eduardo Rosza Flores, der Kommandant dieser Truppe, behauptet, serbische Scharfschützen hätten «Chris the Swiss» getötet. Gemäss Obduktion wurde Würtenberg jedoch erdrosselt. Als ein befreundeter, britischer Fotograf den Tod des Schweizers recherchieren will, stirbt dieser drei Tage später an der genau gleichen Stelle…
Würtenbergs Tod ist für die Familie ein Schock. Behörden und Medien in der Schweiz nehmen davon jedoch kaum Notiz. Das ist umso erstaunlicher, als dass der Fall international für Aufregung sorgt: Fernsehstationen in England, Spanien und Frankreich berichten davon. Seit Wochen kursieren Gerüchte über die schmutzigen Geschäfte der Söldner und ihre finanzielle Unterstützung durch die katholischen Organisation Opus Dei. Hat sich Würtenberg bei der Söldnerbrigade eingeschlichen, um undercover recherchieren zu können? Alles deutet darauf hin, dass der Maulwurf entdeckt und von der Brigade eliminiert wurde...
Die Geschichte des Christian Würtenberg ist Vorlage für einem subjektiv erzählten Animationsfilm: Als zehnjähriges Mädchen erfährt seine Cousine von der tragischen Ermordung. Zwanzig Jahre später begibt sich diese Cousine, die Animationsfilmerin Anja Kofmel, auf die Suche nach dem Mörder. Ausgehend vom Todestag und den Eindrücken des zehnjährigen Mädchens erzählt CHRIS THE SWISS die Geschichte eines jungen Schweizers, der sich in einer brutalen Söldnerrealität verliert. Der Film erzählt auch von der Konfrontation einer jungen Frau mit dieser dunklen und faszinierenden Welt.
Der Film führt uns einerseits in eine Familiengeschichte, andererseits ins zwielichtige Söldnermilieu und zu brisanten, politischen Fragen. Die kindliche Erinnerung und die subjektiven Eindrücke der erwachsenen Autorin treten in Form von Animationen im Film auf und entwickeln eine poetische Dimension. Dagegen stehen Realfilmszenen, welche die journalistische Seite der Spurensuche dokumentieren. Zug um Zug entwickelt sich die Erzählperspektive vom unschuldigen Kinderblick zu einer differenzierteren und kritischeren Betrachtung der erwachsenen Autorin. (http://www.dschointventschr.ch/de/inproduction/documentaries/chris-the-swiss)

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links

Weitere Projektdaten Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 
 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Zagreb
  Förderungen Mitteldeutsche Medienförderung: 150.000 € (Nachwuchs)
Eurimages (Europa): 290.000 €
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe