Doku (Reihe) | 2013 | WDR [de] | Doku | Deutschland

Drehdaten

Drehtage15
DrehorteKöln, Eifel, Birmingham, Hannover, Duisburg, Geldern, Holland

Projektdaten

Lauflänge44:30
SeitenverhältnisTV 16:9 (1 : 1,78)
BildnegativmaterialHD Stream 4:2:2
BildpositivmaterialProRes
TonformatStereo

    Kurzinhalt

    Wie wirkungsvoll ist der neue §11b des Tierschutzgesetzes, der vom Bundestag und Bundesrat im Juni ratifiziert wurde? Können deutsche Amtstierärzte nun Hunde auf den Shows vom Wettbewerb ausschließen, die Qualzuchtmerkmale aufweisen?
    Diesen Fragen geht der Autor Philipp Hampl in seinem zweiten Film über die Rassehundezucht für die story nach. Zusammen mit dem Tierarzt und Tierschützer Ralf Unna besucht er auch die „Crufts“ in Birmingham, die weltgrößte Hundemesse. Denn in England bewegt sich etwas in der Rassehundezucht: Dort haben Tierärzte seit letztem Jahr die Möglichkeit, Siegerhunde vom Wettbewerb aus zu schließen. Warum weigert sich der VDH, ähnliches auf seinen Hundeshows zu erlauben?
    üchter wie Alexander Däuber halten die Reinzucht für das Ende vieler Rassehunde - und fordern Einkreuzungsprojekte, um so die kranken Gene aus zu dünnen. Was ist aus dem Wurf der jungen Nova Scotia Duck Tolling Retriever aus dem Film „Viel Rasse, wenig Klasse“ geworden? Und: Warum weigert sich der VDH, diesem Beispiel flächendeckend zu folgen?

    „Endlich ein Ende des Todschweigens“, fordert Prof. Ottmar Distl. Er war jahrelang der einzige Tiergenetiker in Reihen des VDH. Im Dezember 2012 hat er sein Amt im wissenschaftlichen Beirat niedergelegt. In die story verrät er die Hintergründe und Konsequenzen für die Rassehundezucht in Deutschland.
    Schauspieler*inRollenameSynchronschauspieler*in / Sprecher*in
    Erzähler [HR] Philipp Schepmann

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
     Hampl+Hampl Bewegte Bilder GmbH