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Geheimnisse des Zweiten Weltkriegs - Das Geheimnis von U 513 (2012)

Sparte Doku (Reihe)
Regie Oliver Halmburger
DrehbuchOliver Halmburger
Ausführende Produktion Loopfilm GmbH  
 
AuftragssenderZDF
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename
   Moritz Gabriel  Kommandant Guggenberger  [HR]  

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Oliver Halmburger
  Kostüm Kostümbildnerin  Sonnya Ewert
  Licht Beleuchter  Denny Jost deutscher teil
  Musik Komponist  Sergios Roth
  Produktion Setaufnahmeleiter  Dominik Schulte
  Assistentin der Set-AL  Jennifer Mähr
  Set Runner  Anika Jarreck
  Regie Regisseur  Oliver Halmburger

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Loopfilm GmbH 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  Vor der Kamera Komparsen/Kleindarsteller   Du Bist Film GmbH 

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Wie ein Geisterschiff lag es vor uns", erinnert sich Vilfredo Schürmann an den Augenblick, als er die ersten Bilder sah, die der Tauchroboter im März 2012 aus der Tiefe schickte. Neun Jahre lang hatten der deutschstämmige Brasilianer und sein Team in den Küstengewässern Brasiliens nach Spuren deutscher U-Boote gesucht, die dort vor 70 Jahren - seit dem Kriegseintritt Brasiliens auf Seiten der Alliierten - kreuzten.

Nach jahrelanger Suche war er am Ziel: In 130 Meter Tiefe entdeckte Schürmann das Wrack von U 513, einem deutschen Langstrecken-U-Boot vom Typ IX C, das bislang als verschollen galt.

Elf "Graue Wölfe", wie die Boote damals genannt wurden, sind von 1942 an im Südatlantik im Einsatz. Ihr Auftrag: alliierte Militärtransporter torpedieren und den Nachschub kriegswichtiger Güter nach Großbritannien und den USA unterbinden. Schon drei Jahre tobt die "Atlantikschlacht".

Zunächst sind die alliierten Geleitzüge den unsichtbaren Angreifern fast hilflos ausgeliefert. Doch dann rüsten die Westmächte auf, die deutschen U-Boote werden von Jägern zu Gejagten. Admiral Dönitz, der deutsche Oberbefehlshaber der Marine, sieht sich durch die großen Verluste gezwungen, die Geleitzugschlacht im Nordatlantik einzustellen. Der "Tonnagekrieg" soll im Südatlantik weitergeführt werden.

Anfang 1942 wird U 513 in Dienst gestellt, im Mai 1943 übernimmt Kapitänleutnant Friedrich Guggenberger das Kommando. Ein erfahrener Marineoffizier, von seinen Männern verehrt und von der NS-Propaganda als "U-Boot-Ass" wegen der Versenkung des britischen Flugzeugträgers "Ark Royal" gefeiert. Guggenberger nimmt Kurs gen Süden.

Vor der Küste Brasiliens soll er Handelsschiffe torpedieren, denn das Land liefert neben Kaffee auch den kriegswichtigen Kautschuk. Ohne Gummi keine Reifen und somit kein Nachschub für die alliierten Truppen, so das Kalkül der Deutschen. U 513 versenkt fünf alliierte Schiffe. Doch am 19. Juli 1943 gerät das U-Boot ins Visier eines US-Marinefliegers.

Den überraschten Deutschen bleibt keine Zeit zum Abtauchen - von Wasserbomben getroffen sinkt U 513 binnen weniger Sekunden. Von den 60 Besatzungsmitgliedern können sich nur sieben retten - unter ihnen Kommandant Guggenberger.

Es waren brasilianische Fischer, die 2010 entscheidende Hinweise auf das verschollene U-Boot gaben. Mehrmals hatten sich ihre Netze am Meeresgrund verfangen. Den zunächst noch sehr vagen Angaben geht Vilfredo Schürmann nach. Über zwei Jahre lang ist der Weltumsegler immer wieder mit seinem Team hinausgefahren, um den Meeresgrund mit einem Sonar abzuscannen.

"Einige Freunde haben gesagt, ich würde einem Traum nachlaufen und das U-Boot nie finden. Ich ließ mich aber nicht beirren", sagt er im Interview. Am Ende wird er für seine Ausdauer belohnt: "Ich bin glücklich, ein Teil der Geschichte geworden zu sein (http://zeit.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/554e767c-004d-36a6-9be7-ceec661f1b5a/20068524?generateCanonicalUrl=true)

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Deutschland, Brasilien, Großbritannien, USA
  Lauflänge 45'
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe