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München in Indien (2011-2012)

Fremdsprachiger TitelMunich in India
Sparte Kinodokumentarfilm
Regie Walter Steffen
DrehbuchWalter Steffen
Ausführende Produktion Konzept+Dialog. Medi...
 
ProduktionslandDeutschland
GenreDoku

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename Synchronschauspieler / Sprecher
    Hannes- Fitz München  [HR] Peter Weiß  (2012)
  Kia Ahrndsen  Editha  [NR]  

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Walter Steffen
  Kamera Kameramann  Christoph Ißmayer
  Regie Regisseur  Walter Steffen
  Schnitt Editor  Martin Wunschick
  Ton Filmtonmeisterin  Lilian Nix
  Ton-Postproduktion Mischtonmeister  Klaus Wendt
  Musik Mischtonmeister  Benedikt Mühle
  Sounddesigner  Benedikt Mühle
  Sounddesigner  Klaus Wendt
  Synchrongeräusche Editor  Benedikt Mühle
  Synchrongeräuschetonmeister  Benedikt Mühle
  Geräuschemacher  Günter Röhn

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Konzept+Dialog. Medienproduktion, Walter Steffen

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  Kamera Kameras und Zubehör   Kameraverleih Licht & Ton KLT ...  XDCam HD

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Der 90-minütige Dokumentarfilm „MÜNCHEN IN INDIEN“ erzählt die Geschichte des Kunstmalers Hannes Fritz (1896 – 1981), der mit 28 Jahren sein bürgerliches Leben als Bankbeamter aufgibt, um an der Münchner Akademie der Künste Malerei zu studieren. Er findet Zugang zum Künstlerkreis der „Münchner Schule“ mit ihrer postromantischen Prägung und signiert mit Fritz-München. Zwischen 1932 und 1937 bereist Fritz-München den indischen Subkontinent, wird dabei zum gefragten Hofmaler der Maharajas und gelangt zu Ruhm und Wohlstand.

Zu gleicher Zeit errichten die Nationalsozialisten ihr Terrorregime, verfolgen, inhaftieren und ermorden Tausende politisch Andersdenkender und „entartete“ Künstler. In 22 deutschen Universitätsstädten erheben Bücherverbrennungen die Intoleranz und die Diskriminierung zu geistigen Heldentaten. Überall im Land entstehen Konzentrationslager. 1935 werden die Nürnberger Rassengesetze verabschiedet und Hitler bereitet den zweiten Weltkrieg vor.

Aufgrund der zunehmenden Spannungen zwischen Nazi-Deutschland und England kann Fritz München ab Ende 1937 nicht mehr in Indien arbeiten. Er bleibt in Bayern und tritt in die NSDAP ein, in der Hoffnung so an Aufträge zu gelangen – ohne Erfolg. Der Maler fällt in kleinbürgerliche Bedeutungslosigkeit und kämpft um das Überleben seiner Familie. Dabei zieht er sich zunehmend in seine indische Fantasiewelt zurück. Dieser innere Rückzug dauert bis zum Tod des Künstlers im Jahr 1981.

Der Film „München in Indien“ erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen und doch exemplarischen Künstlerschicksals des 20. Jahrhunderts. Dabei geht er der elementaren Frage nach, die sich der Enkelsohn des Künstlers, Konstantin Fritz, zu Beginn des Filmes stellt: „Warum verbrachte mein Großvater mehr als die Hälfte seines Lebens in einer Traumwelt?“ Eine Frage, die keine einfache Antwort zulässt. Deshalb begibt sich das Filmteam zusammen mit dem Enkel auf eine filmische Suche nach den Spuren von Fritz München – von der Pfalz über München und den Starnberger See nach Indien, von 1896 bis in das Jahr 2011.

Eine Suche nach den Wurzeln des Künstlers und nach seinen verschollenen Bildern. Dabei geben die historischen Tagebücher und Briefe von Fritz München die Ziele vor, kommentieren die Reisewege und führen zu den heutigen Interviewpartnern: Nachfahren des Malers und denen der indischen Maharajas, Menschen auf der Straße, Kunsthistorikern und anderen. Fragen zur Deutsch-Indischen Geschichte und der besonderen Beziehung der Nazis zu den Geheimlehren und Symbolen der indischen Religionen. Reflektionen über Zivilcourage und Opportunismus. Grundlegende Fragen zur menschlichen Identität und zur künstlerischen Integrität angesichts tief greifender politischer und sozialer Umbrüche.

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
  Kinostart Deutschland 03.01.2013

Weitere Projektdaten Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 
 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 90'
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe

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 Websites
 Film Homepagehttp://www.muenchen-in-indien.de
 Trailer
 Kritiken
 Artikel, Berichte