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Gold für Halle (2011)

Sparte Reportage
Regie Konrad Herrmann
Ausführende Produktion Herrmannfilm
 

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 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Till Vielrose
  Produktion Produktionsleiterin  Katharina Herrmann
  Regie Regisseur  Konrad Herrmann

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Herrmannfilm

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Als sie vor 5 Jahren mit ihrem Vater und einem Bruder nach einer schwierigen Flucht aus dem Bürgerkriegsgeplagten Eritrea nach Deutschland kommt, hat sie schon einen großen Teil ihres Sehvermögens verloren. Auch die deutschen Ärzte können ihr nicht mehr helfen. Kurze Zeit später erblindet sie vollkommen. Kidisti ist zu diesem Zeitpunkt gerade 14 Jahre alt und blind in einem völlig fremden Land. Aber statt zu verzagen, wird der Kampfgeist der jungen Frau geweckt. „Wenn ich schon nichts sehe von Deutschland, möchte ich wenigstens die Sprache lernen." Viel schneller als ihr Bruder und ihr Vater lernt sie deutsch und die Blindenschrift. An der Blindenschule spielt ihre Hautfarbe keine Rolle. Schnell findet sie dort Freunde. Ein Sportlehrer entdeckt dort ihr großes läuferisches Potenzial und empfiehlt sie für die Leichtathletik. Kidisti hat vorher kaum Sport getrieben und außerdem - wie soll das gehen? Rennen, wenn man blind ist? Aber ihre Neugierde und ihre Abenteuerlust überwiegen und sie wagt sich zum ersten Training. Das war vor genau 2 Jahren. Heute ist sie Weltranglisten Zweite in ihre Klasse und wird im Januar 2011 für Deutschland bei den Weltmeisterschaften in Neuseeland starten.

Die junge Frau wird im nächsten Jahr die mittlere Reife machen - mit überdurchschnittlichen Noten. Sie hat sich für eine Ausbildung als Physiotherapeutin am Universitätsklinikum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beworben. Sie wäre dort die einzigste Blinde an einer „Sehenden-Schule". Kidisti will als normal gesehen werden und kämpft dafür jeden Tag. „Gold für Halle" ist ein Film über eine außergewöhnliche Frau, die trotz vieler Rückschläge Großes leistet und damit ihr Umfeld begeistert. Es ist aber auch ein Film über das Wahrnehmen - im eigentlichen und übertragenen Sinne. Wahrnehmen, dass Menschen verschieden sind, unterschiedliche Stärken oder auch eine andere Hautfarbe haben. Aber auch wahrnehmen, dass jeder Unterschied eine große Bereicherung ist, den eigenen Horizont erweitert und neue Chancen eröffnet - für Kidisti aber auch für Halle.

Quelle: http://www.herrmannfilm.com/front_content.php?idcat=80&idart=324

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 30 min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe