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Naganos Kinderlieder (2009-2010)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Nadja Frenz
Ausführende Produktion Vidicom Media GmbH  
 
Auftragssenderarte
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Thomas Bresinsky
  Kameramann  Roberto Antonilli
  Kameramann  Georges Harrold
  Kamerafrau  Beatrice-Susan Mayer arte
  Postproduction/VFX Computer Graphics 3D Artist  Julian Schleef
  Computer Graphics 3D Artist  Matthias Gerding
  Computer Graphics 2D Artist  Michael König
  Regie Regisseurin  Nadja Frenz
  TV-/Web-Content TV Autorin  Nadja Frenz

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Vidicom Media GmbH 

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 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Japanische Kinderlieder aus dem 19. Jahrhundert in einem faszinierenden Konzertprojekt von Kent Nagano: Nadja Frenz begleitete Nagano, Peter Schmidt und Jean-Pascal Beintus zwei Jahre lang von Hamburg bis nach Montreal.

Vor gut vier Jahren hörte der weltberühmte Dirigent Kent Nagano von seiner Tochter das erste Mal traditionelle japanische Kinderlieder: Die damals sechsjährige Karin Kei hatte sie in ihrem Kindergarten in Paris gelernt und ihren Eltern am Frühstückstisch vorgesungen. Der 58-Jährige Nagano war berührt von diesen Liedern, der Musik und den Texten, und forschte nach ihrem Ursprung. In Japan bezeichnet man sie auch als "Shoka", Schullieder. Sie basieren auf der Lyrik bekannter japanischer Dichter und orientieren sich an der westlichen Musiksprache. Die Lieder sind während und nach der Meiji-Restauration - Ende des 19. und im 20. Jahrhundert - entstanden. Japan öffnete sich dem Westen nach fast 250 Jahren der Abgeschlossenheit. Mal geht es in den Texten um die einfachen Dinge des Alltags, dann werden die Fremden besungen, die ins Land kommen oder auch die Japaner, die ins Ausland gehen, um der Armut zu Hause zu entgehen - so wie auch der Großvater von Kent Nagano vor 90 Jahren aus Japan in die USA ausgewandert ist. Doch die Tradition, Kindern Lieder vorzusingen, stirbt in Japan ebenso aus wie hierzulande. Damit drohte einem wichtigen Stück Kulturgeschichte der Untergang. Kent Nagano beschloss, die Kinderlieder vor dem Vergessen zu bewahren. Er sammelte so viele Lieder wie möglich - wie einst die Gebrüder Grimm in Deutschland ihre Märchen. Kent Nagano wollte die Lieder aber nicht nur sammeln und konservieren. Er beschloss, sie zeitgemäß zu interpretieren und mit einem großen Orchester aufzuführen. Der französische Komponist Jean-Pascal Beintus, der unter anderem die Filmmusik für "Coco Chanel" komponierte, arrangierte die Kinderlieder neu für ein großes Orchester. Der Hamburger Gestaltungskünstler Peter Schmidt, der mehr als 100 Parfümflakons, Logos und Verpackungen entworfen und mit seiner Arbeit für Luxusmarken zu einem Star im Designgeschäft wurde, schuf die Animationen zu den Kinderliedern. Sein Leben lang hat sich Peter Schmidt für Japan interessiert und für seine ästhetische Tradition begeistert. Er ist insofern ein kongenialer Partner. Im Februar 2010 wurden "Naganos Kinderlieder" zum ersten Mal in Montreal aufgeführt, in der Konzertreihe "Mysteries of Japan" des Orchestre symphonique de Montréal.

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TV-Premiere Deutschland 09.08.2010 arte

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 55'
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe