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Brasch - Das Wünschen und das Fürchten (2010-2011)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Christoph Rüter
Ausführende Produktion TAG/TRAUM Filmproduk...  
VerleihNeue Visionen Filmve...
 
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Patrick Popow
  Postproduction/VFX Digital Colorist  Matthias Behrens
  Produktion Produktionsassistentin  Sonja Hempel
  Produktionsassistentin  Ulla Wätzig
  Regie Regisseur  Christoph Rüter
  Schnitt Editor  Rune Schweitzer
  Schnittassistent  Andreas Brändlein Technischer Leiter Postproduktion
  Ton Filmtonassistent  Steffen Schencker
  Filmtonassistent  Ferry Siering
  Ton-Postproduktion Sounddesigner  Sven Serfling
  Public Relation Marketing | PR  Ulla Wätzig Presse- und Festivalbetreuung

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Christoph Rüter Filmproduktion
  TAG/TRAUM Filmproduktion GmbH & Co KG 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
Neue Visionen Filmverleih GmbH

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  VFX / Postproduktion Filmbearbeitung/Transfer   wave-line GmbH  Farbkorrektur

PreiseHauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Preisträger Jahr Preis Kategorie    
Christoph Rüter2011BerlinalePanoramanominiert

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Künstler oder Krimineller – für Thomas Brasch waren das die möglichen Existenzweisen.
Brasch war ein leidenschaftlicher und charismatischer, aggressiver Dichter und Filmemacher. Der Konflikt war sein Leben, der Schmerz sein Auge, die Wunde der Kontakt zur Außenwelt. Seine Theaterstücke, darunter „Lovely Rita“, „Lieber Georg“ oder „Rotter“, prägten die Literatur der DDR ebenso wie die der BRD. Als Wegbegleiter von Heiner Müller und Matthias Langhoff sowie als Lebensgefährte von Katharina Thalbach ist er aus der deutsch-deutschen Theaterszene nicht wegzudenken.
In „Brasch – das Wünschen und das Fürchten“ erzählt sein Freund und Kollege Christoph Rüter von der Begegnung dieses rastlosen Schriftstellers mit sich selbst.
Weil Thomas Brasch 1968 gegen den Einmarsch des Warschauer Paktes in Prag Flugblätter verteilte, ging er ins Gefängnis – unter maßgeblicher Beteiligung seines Vaters, der stellvertretender Kulturminister der DDR war. Fortan lebt er nicht nur mit dem Staat im Konflikt, sondern auch mit der Elterngeneration, die im Sozialismus einen Weg aus der faschistischen Vergangenheit finden wollte. Später übersiedelte er nach West-Berlin, aber seine politische Identität blieb stets in der DDR verwurzelt und er verweigerte den westdeutschen Pass. Die Wiedervereinigung erlebte er als Abgrund. Brasch begann, sein Leben zu dokumentieren, jeden Moment, an jedem Tag, in jeder Verfassung. Nach seinem Tod wurden mehr als 27 Stunden Filmmaterial gefunden. In diesen Aufnahmen, in Archivmaterial, an den Spreeufern Berlins und in Braschs Wohnung voller Bücher, Musik und Zigaretten entdeckt Christoph Rüter einen ruhelosen Menschen, den man nicht beherrschen, dem man sich nur aussetzen kann.
„Brasch“ ist ein aufwühlender und sinnlicher Film, ein produktiver Zugang zu einem faszinierenden Schriftsteller, der sich nie damit zufrieden gab, dass die Welt so ist, wie sie ist.

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
  Kinostart Deutschland 03.11.2011

Weitere Projektdaten Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 
 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Berlin
  Lauflänge 92 min
 Technische Informationen   Seitenverhältnis TV 16:9 (1 : 1,78)
  Farbe/SW Farbe