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Verkaufte Kinder - Das brutale Geschäft der Kinderprostitution (2010)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Marcel Bauer
Ausführende Produktion Tellux Film GmbH  
 
ProduktionslandDeutschland
GenreDoku

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Producer Producerin  Claudia Jünger
  Produktion Herstellungsleiter (Line Producer)  Alecsander Faroga
  Produktionsleiter  Marcus Boehnke
  Regie Regisseur  Marcel Bauer
  Ton-Postproduktion Mischtonmeister  Maik Siegle

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  BR Bayerischer Rundfunk Koproduzent
  ORF - Österreichischer Rundfunk
  Tellux Film GmbH 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Sex mit einem Mädchen von 14 oder 15 Jahren kostet an der Grenze zu Thailand umgerechnet drei US-Dollar: Das entspricht dem Preis einer Flasche Bier in der nächsten Schänke. In der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh bieten Taxifahrer selbst achtjährige Mädchen für Liebesdienste an. Menschenrechtler schätzen, dass von den 50.000 Prostituierten mindestens ein Drittel jünger als 18 Jahre ist. Die hohe Zahl der missbrauchten Kinder gründet u. a. auf dem weit verbreiteten Irrglauben, dass Geschlechtsverkehr mit Jungfrauen eine HIV-Immunität bewirken kann.

Im Gefolge des weltweiten Sextourismus hat sich auch die Pädophilie globalisiert. Laut einer Studie ist jeder dritte Sextourist „Umgang mit Kindern nicht abgeneigt“. Die Politik der „Null-Toleranz“, die heute in der westlichen Welt gegenüber Kindesmissbrauch praktiziert wird, nötigt offenbar viele Betroffene, in die Ferne auszuweichen, um dort mit weniger Risiko ihrer „sexuellen Neigung“ nachzugehen. Die Zielländer liegen vor allem in Asien.

Der Filmemacher Marcel Bauer hat das Phänomen in Kambodscha und in Sri Lanka untersucht. Die Reportage liefert drastische Einblicke in einen modernen Menschenhandel. Während in Kambodscha Mädchen Opfer sind, sind es in Sri Lanka vor allem Knaben: Der Küstenstreifen nördlich und südlich von Colombo wird im Internet als “boy paradise“ beworben. „Beach boys“ heißen die Strichjungen, die am Strand herumlungern und die man für einige Dollars oder ein billiges Handy eine ganze Woche lang „buchen“ kann.

Die Dokumentation zeigt Ursachen der Kinderprostitution, Armut und Unwissenheit. Der Film führt auf den Straßenstrich in Kambodscha und in die „Strandbörsen“ Sri Lankas, in Kinderbordelle und in ominöse Gästehäuser, in denen Laufstege mit so genannten Models stattfinden. Er zeichnet mit versteckter Kamera Gespräche mit Menschenhändlern auf und befragt verurteilte Sexualstraftäter, die in fernöstlichen Gefängnissen einsitzen.

Der Film zeigt auch Auswege aus der Kinderprostitution. In Kambodscha wie auf Ceylon haben Salesianer Don Boscos, ein katholischer Sozialorden, der auf Ausbildung von Kindern und Jugendlichen spezialisiert ist, handfeste Programme entwickelt, die Kinderschändern das Handwerk legen und den Opfern die Rückkehr in ein normales Leben erlauben.

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 06.10.2010 BR

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe