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 © 1988
  

Hauptmann Transport (1988)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Mathias Joachim Blochwitz
DrehbuchMathias Joachim Blochwitz
Ausführende Produktion MJB Film- und Fernse...
 
GenreDoku

Cast Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler/in Rollename
  Angelika Warning  Anna Mahr  [NR]  

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Mathias Joachim Blochwitz
  Co-Autor  Klaus Steiniger
  Regie Regisseur  Mathias Joachim Blochwitz

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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  MJB Film- und Fernsehproduktion

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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Überarbeitung/Aktualisierung der zensierten Dokumentation (DDR 1988)

Gerhart Hauptmann (1862-1946) betrat die literarische Szene "als ein revolutionärer Künstler, der viel alte, gute ästhetische Gewohnheit beleidigte und zu Hohn und Widerspruch herausforderte [...]. Es war die Zeit der literarischen Lufterneuerung im Deutschland der achtziger Jahre [...]." (Thomas Mann).

Am 06. Juni 1946 stirbt Hauptmann. Sein Vermächtnis wird erfüllt. Nach Konsultationen zwischen Moskau und Warschau wird in Hirschberg (heute: Jelenia Gora) ein Sonderzug bereitgestellt. Mit diesem Sonderzug, in die Geschichte als "Hauptmann-Transport" eingegangen, werden der Leichnam und die gesamte Hinterlassenschaft des Dichters, begleitet von der Roten Armee und den Polnischen Streitkräften in die sowjetische Besatzungszone überführt. Der Film rekonstruiert die Situationen jener abenteuerlichen Fahrt in einer schweren, heute schwer zu fassenden Zeit. Der Film versucht, übergreifend verschiedene Kunstmittel zu nutzen; Formen der szenischen Rekonstruktion, Spielszenen, Aussagen von Zeitzeugen, historischen Fotos und Originalfilmmaterial enthält diese Dokumentation. In drei Ländern, in der ehemaligen UdSSR, in der damaligen Volksrepublik Polen und in der ehemaligen DDR war es möglich, Material an den Originalschauplätzen der Geschichte zu erkunden.
Der Film zeigt vieles bisher Unbekanntes aus deutschen und sowjetischen Archiven. Verwendet sind Wochenschaumaterial und Amateuraufnahmen – recherchiert ist an Originalschauplätzen, gedreht wurde in der ehemaligen Sowjetunion, in Polen und in der ehemaligen DDR. Augenzeugen, Zeitgenossen kommen zu Wort. Die damals 84-jährige Anni Metzkow-Pollack, Hauptmanns letzte Sekretärin im oberschlesischen Agnetendorf, jetzt Jagniatkow, erinnert sich an den Einmarsch der Roten Armee auf Wiesenstein. Der Film begreift Hauptmann als einen deutschen, bürgerlichen Humanisten, der ein für sein Schaffen fruchtbares Verhältnis zur russischen Kultur unterhielt. Hauptmann sieht in seinem unvollendeten Alltagswerk "Der neue Christopherus" ein atomares Inferno der Menschheit voraus. "[…] und doch muß dieser Brand gelöscht werden, wenn der Mensch nicht verschwinden oder zum Raubtier werden will." Mit diesem Satz bekennt sich der Film.

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage 1
  Drehort/e Berlin
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe