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Dokumentarfilm | 1998 | arte, MDR [de], WDR [de] | Deutschland

    Kurzinhalt

    Sie selbst nannte sich die „kleine Schwester des Teufels“. Einen Pakt hatte sie geschlossen, von dem er nichts wußte. Ihre Liebe begann in den Zeiten des Kalten Krieges; eine Liebe über Mauern und Machtblöcke hinweg.

    Zehn Jahre nach ihrem plötzlichen Tod, dreißig Jahre nach ihrer ersten Begegnung, rekonstruiert Hannes Schönemann in seiner filmischen Erinnerung diese Zeit der Kälte. Er setzt die verschiedenen Muster ihrer Leben zusammen und gibt Auskunft über Lebensschicksale, die viele heute schon vergessen wollen.

    Der Film „Julias Wahn“, der persönlichste Film von Hannes Schönemann, ist ein Dokument europäischer Alltagsgeschichte in den Zeiten des Kalten Krieges. Ein Film wider das Vergessen und für das zärtliche Bewahren eines Andenkens an einen Menschen, der zerstört wurde und sich selbst zerstörte in der Suche nach einer Heimat.