Filmplakat
Kurzspielfilm | 2010 | Schweiz

    Kurzinhalt

    Bis zu diesem Tage war er ein völlig normaler Mensch gewesen.» Der Mann lebt ein schlichtes, gutbürgerliches, zufriedenes Leben. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder, arbeitet in einer Herrenboutique. Bis zu dem Sonntag, als ihm im Park ein Schild auffällt auf dem steht «Park». Warum steht dieses Schild im Park? Ist es nicht für jeden offensichtlich, dass dies ein Park ist? Für den Mann ist dieses Schild der Beginn einer zunehmenden Entfremdung von seiner Umwelt. Wenn ein Park angeschrieben werden muss, erhalten die Dinge dann erst durch Bezeichnung und Sprache Wirklichkeitscharakter? Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Alles soll bleiben wie es ist, das will der Mann – und entwickelt daraus eine Besessenheit, alles zu benennen und anzuschreiben, Ordnung zu schaffen, um das vermeintlich drohende Chaos aufzuhalten. Dadurch trägt er unfreiwillig dazu bei, seine eigene, wohlgeordnete Existenz zu zerstören. «ICH.» reflektiert die Rolle des Individuums inmitten einer Gesellschaft, deren Mitglieder sich scheinbar immer weiter voneinander entfernen: Wenn ich mich bin, Ich, wer sind dann die Anderen? Auf der Suche nach Objektivität schafft sich der Protagonist eine metaphorische Isolationszelle, aus der er keinen Ausweg mehr findet. Ein Film über einen tragischen Helden, der doch nur Missverständnisse vermeiden wollte, dadurch aber erst welche schuf. Frei adaptiert nach der gleichnamigen Kurzgeschichte von Arthur Schnitzler.
    Schauspieler*inRollenameSynchronschauspieler*in / Sprecher*in
    Stefan SuskeAlbert [HR]
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    KameraKameramann/DoP Simon HuberCanon EOS 5D
    Kamera1. Kameraassistent Christian Anderegg
    MaskeChefmaskenbildnerinChristine Haeberli
    MaskeChefmaskenbildnerinMiriam Blank
    RegieRegisseurDavid Fonjallaz

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Lomotion AG [ch]