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 © Leena Koppe
  

Harz (2005)

Sparte Kurzspielfilm
Regie Sigmund Steiner  
DrehbuchBarbara Grascher
Ausführende Produktion Alex Glehr Produktio...
Verleihsixpackfilm [at]
 
ProduktionslandÖsterreich

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename
  Harry Lampl  Marco  [HR]  
  Pippa Galli  birgit  [NR]  
  Nina Horvath  Marie  [NR]  
  Wolfgang Lampl  Schoko  [NR]  

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautorin  Barbara Grascher
  Kamera Kamerafrau  Leena Koppe
  Musik Komponist  Matthias Kranebitter
  Producer Produzent  Alexander Glehr
  Produktion Setaufnahmeleiter  Flavio Marchetti
  Regie Regisseur  Sigmund Steiner

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Alex Glehr Produktion

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
sixpackfilm [at]

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Ist ein Baum verletzt, tritt „Harz“ aus, eine klebrige Flüssigkeit, die die Wunde schützend umschließt. Je mehr Stoffe dabei entweichen, desto zäher und härter wird es, gewinnt an Resistenz.

Die Sonne scheint, der Schnee schmilzt. Zeit des Übergangs, der Frühling naht. Jugendliche auf dem Land: am Fußballplatz, im Jugendzentrum, auf dem Weg nach Hause. Orte des Dazwischen, abseits des autoritären Zugriffs von Eltern, Schule, Lehre. Sigmund Steiner, ein bedächtiger Porträtist des Ländlichen, spürt in seinem Film Harz dem Gefühl von Jungsein nach, das nicht selten von heftiger Reibung mit der Umwelt erschüttert ist. Die Identität will geschärft, das Begehren geäußert und die Rivalität nicht versteckt werden. Marko steht auf Birgit, aber diese scheint sich mehr für den reifer wirkenden Schoko zu interessieren. Unter dem Druck seiner Freunde geht Marko aufs Ganze, wird aber von Birgit irritiert zurückgewiesen, woraufhin er Schoko mit einer etwas schroffen Provokation vor den Kopf stößt. So unspektakulär sich diese Geschichte anlässt, so entschieden ist ihre Inszenierung. Steiner interessiert sich vornehmlich für die Zwischentöne, für die Labilität seiner ProtagonistInnen, die Melancholie hinter ihren Handlungen. Sein Coming-of-Age-Drama führt deutlich vor Augen: Im scheinbar Nebensächlichen, in Blicken, Gesten, Regungen liegt das eigentlich Wesentliche verborgen. Die Flüchtigkeit der Alltagsbeobachtung kommt auch in der dramaturgischen Anlage zum Tragen. Steiner wählt die offene Form, erzählt bewusst in Ellipsen, in Fragmenten. Der Film mutet an wie eine Skizze, in der gerade die grobe Strichführung die Befindlichkeiten der Figuren unmittelbar zur Darstellung bringt. Harz: Ein Jugendporträt ohne falsche Farben.

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 13'
  Förderungen Cine Styria
Die Kulturabteilung (MA 7) der Stadt Wien
 Technische Informationen   Seitenverhältnis TV 16:9 (1 : 1,78)
  Bildnegativmaterial Super 16
  Bildpositivmaterial 35mm
  Tonformat Stereo
  Farbe/SW Farbe

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 Websites
 sixpackfilmhttp://www.sixpackfilm.com/catalogue.php?oid=1498&lang=de
 austrian independent film & video databasehttp://www.filmvideo.at/filmdb_display.php?id=1498&len=de
 Trailer
 Kritiken
 Artikel, Berichte