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 © Speculum Medienproduktion
  

Sag mir, wo die Schönen sind... (2007)

Fremdsprachiger TitelThe Beauties from Leipzig
Sparte Dokumentarfilm
Regie Gunther Scholz
Ausführende Produktion speculum-medienprodu...
 
AuftragssenderMDR, WDR
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Peter Badel
  Kameramann  Wolfgang Lindig
  Postproduction/VFX Computer Graphics 2D Artist  Valentin Fuhlenbrok Titelgrafik
  Digital Colorist  Ufuk Genç Cine Chromatix
  Regie Regisseur  Gunther Scholz
  Schnitt Editor  Gabriele Eglau
  Ton-Postproduktion Mischtonmeister  Christian Wilmes

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  speculum-medienproduktion

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Im Mai 1989, wenige Monate vor dem Untergang der DDR, fand in Leipzig eine Misswahl statt. Ein junger Fotograf porträtierte damals 20 Kandidatinnen und befragte sie mit dem Kassettenrecorder. Wir haben sie gesucht und neun von ihnen in diesem Film porträtiert: sie leben heute in der Schweiz, in Dubai oder noch immer in Leipzig. Ein Film über junge Frauen, die noch in der DDR großgeworden sind. Heute sind sie 40.

Neun junge Frauen um die Vierzig - als sie zwanzig waren, gab es noch die DDR. Damals wollten sie alle "Miss Leipzig" werden. Heute sind sie verheiratet oder immer noch Single, eine lebt in Scheidung; sie haben Kinder oder bekommen sie gerade. Sie leben in der Schweiz, in Dubai, auch im Westen Deutschlands oder wie zuvor in Leipzig.
Dort hatte die Geschichte der jungen Frauen im Mai 1989 ihren Anfang: die "Leipziger Volkszeitung" suchte "Miss Leipzig 1989". Nicht nur Schönheit und Oberweite waren das Maß der Dinge - die Kandidatinnen sollten auch gut über ihre Stadt und deren Geschichte Bescheid wissen. Nur wenige Monate vor dem alles verändernden Herbst 1989 fanden sich ungewöhnlich viele und viele ungewöhnliche Kandidatinnen. Die meisten wollten einfach mal bei einer Misswahl dabei sein, doch viele hofften auch auf Veränderung in ihrem Leben, wollten die überall spürbare Eintönigkeit durchbrechen.
Der Leipziger Fotograf Gerhard Gäbler, damals noch Student, entdeckte bei der Misswahl die Möglichkeit zu einem - bis heute einzigartigem - künstlerischen und sozialdokumentarischen Projekt. Er sprach mit vielen Bewerberinnen und hat fast zwanzig von ihnen für ein Doppelporträt gewonnen: ein Foto am Arbeitsplatz der Kandidatin, ein weiteres Foto nach eigener Wahl im privaten Umfeld. Die Bilder der jungen Frauen um Zwanzig in typischem DDR-Interieur sind inzwischen zu wichtigen zeithistorischen Dokumenten des letzten DDR-Jahres geworden. Für den Film erwies sich als Glücksfall, das der Fotograf damals ein kleines Kassettengerät für Kurzinterviews mitnahm.
Achtzehn Jahre später haben wir, gemeinsam mit dem Fotografen, die Frauen erneut besucht. Alle leben, fast alle haben Arbeit, die meisten eine Familie. Mit neun von ihnen drehten wir in den letzten zwei Jahren. Unterschiedliche Lebenswege sind zu entdecken: die Zimmerfrau im Leipziger Nobelhotel arbeitete damals in der Salzstangen-Produktion; eine andere ließ man in der DDR nicht Medizin studieren, heute ist sie erfolgreiche Innenarchitektin für "Mövenpick"- Hotels; die junge Köchin lebt gerade in Scheidung und arbeitet heute in der Altenpflege. Eine war Pionierleiterin und wusste schon damals, dass dieser Beruf für sie falsch war; noch vor dem Ende der DDR kündigte sie und war plötzlich arbeitslos, trotz Sozialismus. Die Siegerin der Misswahl versuchte, ihren Erfolg in anderen Städten zu wiederholen, bis eine erlebte Lichterscheinung ihre Weltsicht zum Spirituellen veränderte. Die junge Hebamme reiste über viele Jahre durch die Welt, erwartet gerade ihr zweites Kind und zieht mit Familie in ein nach eigenen Plänen rekonstruiertes Mehrfamilienhaus...
Neun Frauen erzählen - ohne Kommentar - von ihrem Leben. Es ist das filmische Porträt einer zufälligen Gruppe junger Frauen, deren damaliger Lebensmittelpunkt Leipzig und die DDR war. 1989 versuchten sie einen Schritt ins Rampenlicht. Was sich seitdem für sie verändert hat, erzählt dieser Film.

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe