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 © Engstfeld Film GmbH
  

Mission X - Sieg der Feuermaschine (2007)

Sparte Doku (Reihe)
Regie diverse
Ausführende Produktion Engstfeld Film GmbH
 
Auftragssenderarte, ZDF
ProduktionslandDeutschland

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 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Hans Jakobi
  1. Kameraassistent  Rupert Scheele Fiction- & Dokuteil
  Produktion Produktionsleiterin  Valerie Lang
  Produktionsassistent  Simeon Ostberg
  Produktionspraktikant  Oliver Moser
  Regie Regisseur  Achim Scheunert
  Regisseur  Oliver Frohnauer historische Szenen
  Storyboard Artist  Marc Ewert
  Schnitt Editor  Josef van Ooyen
  Schnittassistentin  Isabelle Wilhelm und Vorschnitt

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  Engstfeld Film GmbH

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In London, dem Zentrum des Britischen Empire, wird am 05. Januar 1769 ein Patent erteilt, das die Welt wie kein anderes verändern sollte. Der geniale Schotte James Watt hatte die vormoderne Dampfmaschine von einer primitiven Höllenmaschine zu einer effizienten Kraftanlage weiterentwickelt. Damit legte er den Grundstein für den fundamentalsten Wandel, den die Welt je erlebt hat – die Industrielle Revolution.

So genannte Feuermaschinen wurden damals als Pumpenantrieb im wichtigen Bergbau genutzt. Sie pumpten das einsickernde Wasser aus den Stollen. Aber viele diese Ungetüme verschlangen mehr Kohle, als die Minen fördern konnten. Der Abbau von Erzen wurde mancherorts unrentabel, weil die Feuermaschinen zuviel der teuren Kohle fraßen. Und Grubenunglücke forderten immer wieder Menschenleben. Bergleute, eingeschlossen von einstürzenden Wassermassen, starben einen schrecklichen Tod, weil die Pumpen versagten.

1764: Getrieben von der Vision einer besseren, einer perfekten Maschine studierte der einfache Handwerker James Watt die alte Feuermaschine jahrelang. Watt erkannte die entscheidenden Fehler der Technik, dann machte er sich an die Lösung. Mehr als zehn Jahre opferte James Watt der Arbeit an seiner modernisierten Version der Dampfmaschine. Er zahlte einen hohen Preis, musste schreckliche Schicksalsschläge hinnehmen, verschuldete sich hoch.

Und: Er war nicht der einzige Ingenieur, der von einer perfekten Maschine träumte. Auch der berühmte John Smeaton erkannte das ungeheure Potential der Dampfkraft. Doch Watts Konkurrent Smeaton wollte die schnelle Lösung, das schnelle Geld. Er überarbeitete die veraltete Technik nur, anstatt wie Watt eine völlig neue Maschine zu entwerfen. Ein unerbittlicher Wettlauf entbrannte zwischen den beiden Erfindern. Und Smeaton schreckte auch nicht vor Sabotageakten zurück, um sich seines lästigen Konkurrenten zu entledigen.

1775 wurde Matthew Boulton, der berühmte Industriebaron aus Birmingham, James Watts wichtigster Förderer und Geldgeber. Gemeinsam führten die beiden Pioniere die Dampfmaschine zum Erfolg. Doch der rief Spione auf den Plan, die Watts revolutionäres Wissen an sich rissen. So entstand die erste deutsche Dampfmaschine nach Wattscher Bauart – durch Industriespionage und Patentverletzung. Es sollten weitere zehn Jahre vergehen, bis endlich Gewinne aus Watts Erfindung flossen und der große Erfinder seine verdiente Belohnung bekam.

James Watt ist einer der Gründerväter der Industriellen Revolution. Sein Name ist Synonym geworden für den Eintritt der Menschheit in eine neue Epoche. Seine Dampfmaschine, angetrieben durch Dampfkraft, sorgte nicht nur für einen grundlegenden Wandel der Produktionsprozesse, sondern auch für ungeheure Beschleunigungen im Transportwesen. Dampfschiffe und Eisenbahn ließen die Welt schrumpfen. Doch wurde Watts Dampfkraft nicht nur gefeiert. Handwerker und Manufakturbetriebe hatten keine Chance gegen die Maschinenkraft, die von nun an den Arbeitstakt bestimmte.

Wasserdampf ist fast 250 Jahre nach Watts Erfindung auch heute noch die treibende Kraft: Rund 80 Prozent der verbrauchten Elektrizität wird mit Dampfturbinen gewonnen, den Nachfolgern von Watts Dampfmaschine. Deren Effizienzgrad zu steigern, ist das erklärte Ziel einer weltweiten Forschergemeinde.

MissionX begibt sich in die heiligen Hallen der Turbinenbauer, begleitet ein ehrgeiziges Projekt: Den Bau der größten Dampfturbine der Welt. Sie soll im derzeit modernsten Atomkraftwerk, im finnischen Olkiluoto, zum Einsatz kommen. Mit 1600 MegaWatt Leistung soll sie den Grundbedarf ganz Finnlands decken.

MissionX geht auch der entscheidenden Frage nach, welche Konzepte Wissenschaftler verfolgen, um die Energiefrage der Zukunft zu beantworten. Das Solarturmkraftwerk ist zurzeit das vielleicht spannendste und kühnste Kraftwerkskonzept. Gebündelte Sonnenenergie wird dabei zur Erzeugung von bis zu 700 Grad heißem Wasserdampf genutzt, der eine Dampfturbine antreibt. Auch hier ist es letztlich also wieder die Dampfkraft, jene Kraft also, die James Watt schon vor 250 Jahren zu nutzen wusste.
(Quelle: Engstfeld Film GmbH)

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Tschechische Republik
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe