Dokumentarfilm | 2002 | Deutschland

Projektdaten

Lauflänge43'

    Kurzinhalt

    Um den Kolkraben ranken sich zahlreiche Mythen und Sagen. Das Verhältnis des Menschen zu dem Tier war stets geprägt von Faszination und Abscheu gleichermaßen. Faszinierend ist die Naturgeschichte des Kolkraben: Raben leben in Einehe und "heiraten" erst mit fünf Jahren. Ihre Balz ist ein beeindruckendstes Schauspiel: Senkrecht- und steile Sturzflüge begleitet von knarrenden und glockentönenden Rufen. Einst hemmungslos verfolgt, sind die Kolkraben in weiten Teilen Deutschlands verschwunden. Die Alpen waren ihr wichtigstes Rückzugsgebiet. Dort lassen sich die beeindruckenden Flugspiele eines Rabenpaares mit seinen Jungvögeln beobachten. Mancherorts, etwa in Brandenburg, feiert der Götter- und Galgenvogel ein Comeback. In der heimischen Natur gibt es aber noch eine ganze Reihe andere, interessante Rabenverwandte: die Raben- und Saatkrähe etwa, den Eichelhäher, die "diebische" Elster und die Blauelster. Die rotschnabelige Alpenkrähe konnte sich nicht anpassen und ist hierzulande ausgestorben, während die Alpendohle Bergwanderer anbettelt. Selbst der wohl schlauste Rabenvogel, der Kolkrabe, tut sich schwer, das Land wieder zu besiedeln.
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    KameraKameramann/DoP Huba Barat
    RegieRegisseurJan Haft
    RegieRegisseur Christian Roth

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Nautilusfilm GmbH