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Dokumentarfilm | 2007 | SWR [de] | Gesellschaft | Deutschland

    Kurzinhalt

    Im kleinen rheinhessischen Winzerort Bechtheim treffen sich jeden Sonntag ältere Menschen aus der ganzen Umgebung zum Tanzen. Ein paar Stunden Spaß, Bewegung und Ausgelassenheit machen den Alltag für die Senioren lebenswerter. Manche der Tänzer haben ihre Lebenspartner verloren und schöpfen hier wieder neuen Lebensmut.
    Rentner Rigobert Glück hat sich mit fünfundsiebzig Jahren neu verliebt. Wie reagieren die längst erwachsenen Kinder darauf? Und wie lebt es sich überhaupt im letzten Lebensabschnitt – mit dem Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden?
    Wenn der achtzigjährige Pensionär Rudolf Greb zum Fußballspielen geht oder abends den Gemeindechor leitet und Rigobert Glück mit seiner Freundin im Fitnessstudio Gewichte stemmt, um seine überzähligen Pfunde los zu werden, dann spürt man viel von der positiven Lebenseinstellung einer neuen Seniorengeneration.
    Der Film „Zu jung fürs Abstellgleis“ stellt auch Fragen, die von jüngeren Menschen lange verdrängt werden: wie schafft man es, sich den zunehmenden Altersbeschwerden, der Angst vor dem Verlust des Partners und vor dem eigenen Tod zu stellen?
    Hilft der Rückblick auf ein zufriedenes Leben und der Glaube an ein Leben danach?
    Der Film will Mut machen. Er portraitiert Senioren, die ihren Weg für ein lebenswertes Leben im Alter gefunden haben.

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
     Gropperfilm GmbH [de]

    TV-Ausstrahlung

    ArtLandSenderDatum / ZeitAnmerkung
    ErstausstrahlungDeutschlandSWR [de]Sonntag, 15.06.2008