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Das wirst du nie verstehen (2003)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Anja Salomonowitz
Ausführende Produktion Enkidu Filmproduktio...
Verleihsixpackfilm [at]
 
ProduktionslandÖsterreich
GenreDoku

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kamerafrau  Leena Koppe
  Musik Komponist  Sami Zeciri
  Produktion Herstellungsleiterin (Line Producer)  Elke Kratzer
  Regie Regisseurin  Anja Salomonowitz
  Schnitt Editor  Anja Salomonowitz
  Ton Filmtonmeister  Markus Moll

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Enkidu Filmproduktion GmbH [at]
  Filmakademie Wien [at]

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
sixpackfilm [at]

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Anja Salomonowitz porträtiert drei Frauen aus ihrer Familie, die während der NS-Zeit fast noch Mädchen waren. Alle drei waren an ihrer Erziehung wesentlich beteiligt. Sie standen auf verschiedenen Seiten, stellen die Geschichte heute unterschiedlich dar, gehören jeweils anderen Erinnerungskollektiven an: Hanka Jassy, ihre Großtante, hat Auschwitz überlebt. Gertrude Rogenhofer, ihr Kindermädchen, war Sozialistin und unterstützte ihren Onkel im Widerstand. Margit Kohlhauser, die Großmutter, lebte während des Krieges in Graz. Sie tat dort was die meisten taten: Nichts.

Der Film stellt sich den familiären Erzählungen, untersucht die Nachwirkungen der Geschichte und die Mechanismen ihrer Tradierung. Während die Großmutter beharrlich behauptet, sich nicht erinnern zu können, erzählt Gertrude Rogenhofer sehr wohl von den Löchern, die die Deportation jüdischer Bekannter im Leben hinterlassen hatten. "Natürlich hat man davon gewusst, dass Menschen deportiert wurden", weiß sie zu berichten. Hanka wiederum findet keine Worte, um auszudrücken, was zu vergessen sie nicht imstande ist.

Anja Salomonowitz konfrontiert sich und ihre Familienmitglieder mit den unterschiedlichen Erinnerungen. Im Zusammenschnitt und in der Off-Stimme reflektiert die Filmemacherin die widersprüchliche Aufgabe, gleichermaßen in der Genealogie des Opfer- wie des Täterkollektivs zu stehen. Sie legt dabei ihre familiäre Verbundenheit ebenso offen, wie sie die Mechanismen der Abwehr, der Verleugnung, des Erzählens und Verschweigens sichtbar werden lässt. Sie stellt Fragen, und ist, wenn sie ihre Großmutter ins Bild setzt, ebenso sehr Enkelin wie Nachkommende von Überlebenden. (Nora Sternfeld)

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Weitere Projektdaten Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 
 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 52 min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe

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 Websites
 sixpackfilm Verleihhttp://www.sixpackfilm.com/catalogue.php?oid=1268&lang=de
 Trailer
 Kritiken
 Artikel, Berichte
 Pressemappehttp://www.anjasalomonowitz.com/pdf/daswirst/pressemappe.pdf