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Dialogues des Carmélites (Aufzeichnung Staatsoper Hamburg) (2008)

Sparte TV-Event
Regie diverse
Ausführende Produktion LAVAFILM GmbH  
 
AuftragssenderZDFkultur (vormals ZDFtheaterkanal)
ProduktionslandDeutschland
GenreAufzeichnung / Mitschnitt

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera E-Kamerafrau (Studio/AÜ)  Annett Gierschner
  Regie Regisseur  Andreas Morell Bildregisseur
  Regisseur  Nikolaus Lehnhoff Inszenierung
  Schnitt Editor  Dirk Schreier

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  LAVAFILM GmbH 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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 Geschäftsbereich Firma

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Blanche de la Force, von Angstzuständen gepeinigt, hofft, in der Abgeschiedenheit eines Klosters Ruhe zu finden. Als "Schwester Blanche von der Todesangst Christi" tritt sie dem Orden der Karmeliterinnen bei. Doch die Wirren der Französischen Revolution machen auch vor den Klostermauern nicht halt. Unter dem Vorwand, sie hätten eine konterrevolutionäre Verschwörung angezettelt, wurden am 17. Juli 1794 im Zuge der Säkularisierung 16 Nonnen des Karmeliterordens hingerichtet. Auf dieser historischen Begebenheit beruht Francis Poulencs (1899 - 1963) "Dialogues des Carmélites" ("Gespräche der Karmeliterinnen") nach der Novelle von Gertrud von le Fort und dem Bühnenstück von Georges Bernanos. Seine Oper geht jedoch weit über dieses Ereignis hinaus: Der tiefgläubige Katholik schuf seine zweite Oper unter dem Eindruck einer neuen katholischen Glaubensbewegung nach dem Zweiten Weltkrieg. Der 1957 an der Mailänder Scala uraufgeführte Dreiakter thematisiert neben einer katholischen Frömmigkeit vor allem die Angst als treibende Kraft der modernen Existenz. Durch seine religiöse Thematik nimmt das Werk eine Sonderstellung im Musiktheater des 20. Jahrhunderts ein. Die 16 Bilder der Oper sind Reflexionen über das Vertrauen in Gott, über das Aufgehobensein im Glauben, über Erfüllung und Pflicht, über den Platz des Einzelnen in der Welt. Regisseur Nikolaus Lehnhoff und Bühnenbildner Raimund Bauer überführen die "Gespräche der Karmeliterinnen" in Zeitlosigkeit. Ihre in strengem Schwarz-Weiß komponierte Inszenierung taucht Olaf Freese in ein mystisches Licht, das die Handlung in Bildern von ikonenhafter Kontemplation fixiert. Poulencs klare und eindringliche Musiksprache, seine subtile Klangpoesie interpretiert Simone Young mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg auf eindrucksvolle Weise.
Quelle: ZDF.theaterkanal

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Staatsoper Hamburg
  Lauflänge 176'
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe