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Bauer Seesing und Herr Baron (2007)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Angelika Schlüter
Ausführende Produktion Julian Isfort Produk...
 

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 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Jan-Malte Enning (2. Kamera)
  Regie Regisseurin  Angelika Schlüter
  Bildregisseur  Julian Isfort
  Schnitt Editor  Julian Isfort

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Julian Isfort Produktion

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
er Film von Angelika Schlüter und Julian Isfort erzählt die Geschichte zweier ungleicher Nachbarn. Die beiden Protagonisten Heinz Seesing und Hermann-Josef Freiherr Reitz von Frentz leben wenige hundert Meter voneinander entfernt in der Nähe von Haus Stapel bei Havixbeck im Münsterland. Anhand ihrer ungefilterten Erinnerungen begleitet der Film die beiden in eine Zeit, in der das Leben auf dem Land in hohem Maß von Stand und Klasse bestimmt war. Unaufdringlich, anschaulich und anrührend vermittelt das doppelte eitzeugenportrait die Lebenswege der beiden Nachbarn und liefert aus ihren je eigenen Blickwinkeln Eindrücke, Erlebnisse und Geschichten, welche persönlicher und unterschiedlicher kaum sein könnten. Als "Bühne" für diese packenden Erzählungen fungiert Haus Stapel. Abwechselnd im Dialog und immer respektvoll dem Anderen gegenüber berichten sie von vergangenen Tagen: vom Leben und Sterben auf dem Gut, von Hoffnungen, Sorgen und Enttäuschungen, von den festgelegten Geschlechter- und Standesrollen, vom Stellenwert von Erziehung und Religion und von den wechselnden Zeitläufen im "Dritten Reich", in Krieg und Nachkriegszeit. Auf der einen Seite steht Heinz Seesing, der Sohn einer Landwirts- und Müllersfamilie, die seit den 1920er Jahren die gutseigene Mühle bewirtschaftete. Früh wurde er durch einen Unfall des Vaters zur Mitarbeit gezwungen. Direkt, herzlich und lebensfroh berichtet Bauer Seesing über sein Leben auf dem Gut und sein Verhältnis zur "Herrschaft". Auf der anderen Seite steht der Baron - auch er ein talentierter und sympathischer Erzähler, sehr überlegt und reflektiert - vor einem vollkommen anderen biographischen Hintergrund. Obwohl sie seit Jahrzehnten in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen, weist ihr Leben in getrennten Welten kaum private Berührungspunkte auf. Wie unterschiedlich Lebenswege sein können und wie sehr sie sich am Ende doch ähneln, zeigt der Film in einer Weise, die weit über einen nostalgischen Rückblick hinausgeht.

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 65'
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe