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 © Kirsten Bilz
  

arbeitsscheu – abnormal - asozial. Zur Geschichte der Berliner Arbeitshäuser (2009)

Arbeitstitel Die Geschichte der Berliner Arbeitshäuser
Sparte Dokumentarfilm
Regie Andrea Behrendt
Ausführende Produktion Globale Medienwerkst...
 
ProduktionslandDeutschland
GenreGeschichte

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kamerafrau  Kirsten Bilz
  Regie Regisseurin  Andrea Behrendt
  Schnitt Editor  Kirsten Bilz
  Editor  Andrea Behrendt

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Globale Medienwerkstatt e.V.

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Die Rummelsburger Bucht in Berlin Lichtenberg: sanierte Eigentumswohnungen, Townhouses für den anspruchvollen Geschmack. Das Gebiet in Wassernähe ist heute im baulichen Aufschwung begriffen. Genau an diesem Ort aber wurde Ende des 19. Jahrhunderts das größte Arbeitshaus Preußens für mehr als 1000 Menschen errichtet. Die Gebäude stehen noch heute, aber an ihre wechselvolle Geschichte erinnert nahezu nichts. Obdachlose, sozial Auffällige und vor allem arme Menschen, die später als „Asoziale“ bezeichnet wurden saßen dort ein und mußten Zwangsarbeit verrichten. Mit dem Nationalsozialismus erreichte die Ausgrenzung der „Asozialen“ ihren Höhepunkt.

Der 30minütige Dokumentarfilm von Andrea Behrendt wirft einen Blick auf die vergessene Geschichte der Berliner Arbeitshäuser, schwerpunktmäßig auf das Arbeitshaus Rummelsburg.Zu Wort kommen Menschen, die etwas mit diesem Ort zu tun haben. Ein Historiker, ein Strassenmusiker, eine Pensionswirtin, die ihre Gäste im ehemaligen Arresthaus des Arbeitshauses beherbergt und eine Aktive des Arbeitskreises Marginalisierte, der mit Gedenkveranstaltungen an die Geschichte der „Asozialen“ während des Nationalsozialismus erinnert. Fragmentarisch kommen die einzelnen Erzählungen zusammen. Die Geschichte des Ortes ist noch längst nicht umfassend erforscht. Bis in die 50er Jahre wurde das Gelände als Arbeitshaus genutzt, später während der Zeit der DDR als Gefängnis.
Der Bogen wird weit gespannt. Vom preußischen Arbeitsethos bishin zu Hartz IV thematisiert der Film welche Auswirkungen staatliche Abhängigkeit auf das Leben derer hat, die aus den Rastern eines vorherrschenden Arbeitsethos heraus fallen.

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Weitere Projektdaten Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 
 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis TV 4:3 (1 : 1,33)
  Bildnegativmaterial MiniDV
  Bildpositivmaterial MiniDV
  Tonformat Stereo
  Farbe/SW Farbe

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 Websites
 Linkhttp://www.globale-medienwerkstatt.de/de/video/berliner-arbe...
 Trailer
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 Artikel, Berichte