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 © Filmakademie / Stefan Suchalla
  

Maison de France (2002-2003)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Stefan Suchalla
Ausführende Produktion Filmakademie Baden-W...
 
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Dietmar Ratsch
  2nd Unit Kameramann  Marcel Reategui
  Producer Producer  Frank Siegmund Filmakademie
  Regie Regisseur  Stefan Suchalla
  Schnitt Editor  Salar Ghazi
  Ton Filmtonmeister  Salar Ghazi Deutschland
  Filmtonmeister  Kai Hellmann Frankreich
  TV/Web Content Redakteur  Ebbo Demant SWR (Junger Dokumentarfilm)
  Redakteurin  Stefanie von Ehrenstein SWR (Junger Dokumentarfilm)
  Redakteur  Jürgen Tomm rbb
  Weitere Crew Dolmetscherin  Caroline Nokel

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Filmakademie Baden-Württemberg
  EIKON Media GmbH  Koproduktion
  Indi Film GmbH  in Zusammenarbeit
  RBB - Rundfunk Berlin-Brandenburg In Zusammenarbeit
  SWR - Junger Dokumentarfilm

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

PreiseHauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Preisträger Jahr Preis Kategorie    
Stefan Suchalla2004Deutscher FernsehpreisFörderpreisgewonnen

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
1983 explodiert im West-Berliner Maison de France eine Bombe. Dabei stirbt der Radsportler Michael Haritz, der gerade mit seiner Friedensgruppe “Fasten für das Leben” im französischen Generalkonsulat eine Petition übergeben will. Er wird Zufallsopfer eines privaten Krieges, den sein Mörder Johannes Weinrich im Namen des Terroristen Carlos für eine schöne Frau gegen Frankreich führt.

„Maison de France“ ist ein Film gegen das Vergessen der zahllosen Terroropfer, deren Fotos oft schon nach Tagen aus den Zeitungen und dann aus unserer Erinnerung verschwinden. In einem Doppelportrait werden zwei vollkommen gegensätzliche Lebensläufe rekonstruiert, die aus Täter- und Opferperspektive zum Maison de France führen, wo sie sich schließlich verhängnisvoll kreuzen: Johannes Weinrich, 1968 noch eine Figur der Frankfurter Studentenbewegung, geht von allen deutschen Terroristen den radikalsten und blutigsten Weg. Michael Haritz dagegen findet nach einer Sportlerkarriere neuen Lebenssinn in der Friedensbewegung, er entscheidet sich für den gewaltlosen Protest – und verliert dabei sein Leben.

Mit diesem Film soll dem völlig sinnlosen Tod von Michael Haritz etwas entgegengesetzt werden. Er soll an ihn erinnern und ihn als Mensch wieder erfahrbar machen. Aus subjektiver Perspektive wird in Gesprächen mit Angehörigen und Freunden der Lebensweg von Michael nachgezeichnet, dessen Biographie stellvertretend ist für die große Mehrheit deutscher Nachkriegskinder, die durch ihren überzeugten Pazifismus die deutsche Gesellschaft nach 1945 grundlegend verändert haben.

(Quelle: Indi Film)

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 25.03.2004 SWF

Weitere Projektdaten Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 
 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 60 Min.
  Förderungen Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg: 56.240 € SWR Junger Dokumentarfilm
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe