Dokumentarfilm | 2007 | arte | Deutschland

    Kurzinhalt

    Kaum bekannt und selten gesehen verblüffen Rüsselhündchen selbst Zoologen. Das hochbeinige Tier mit der langen, beweglichen Nase und dem goldglänzenden Hinterteil gleicht einer Elefantenspitzmaus. Scheu und verborgen lebt es nur mehr im Arabuko-Wald, einem faszinierenden Naturschutzgebiet an der Ostküste Kenias.
    üsselhündchen gelten als äußerst vorsichtig. Gejagt von Adlern und Schlangen, bauen die kaninchengroßen Tiere Blattnester, in die sie sich blitzschnell zurückziehen können. Am Tag spüren die Säuger mit ihrer zitternden Nase Käfer und Würmer auf. Früher hielt man sie für Verwandte der Igel und Spitzmäuse, heute tendieren Tierforscher eher dazu, den Rüsselhündchen einen eigenen Status zu geben.

    Durch ihr witziges Aussehen sind die drolligen Rüsselhündchen längst zum Sympathieträger im Arabuko-Park geworden. Ihre Waldheimat gilt als biologische Schatzkammer von weltweiter Bedeutung. Lokale und internationale Naturschützer wollen hier einen neuen Weg im Umweltschutz gehen. Unter dem Zeichen des Rüsselhündchens sollen die Anwohner lernen, vom Wald zu profitieren, ohne ihn zu schädigen...
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    KameraKameramann/DoPRoland Gockel
    RegieRegisseurHerbert Ostwald
    SchnittEditorDave Leins