Documentary (Series) | 1998 | MDR [de] | Docuseries | Germany

    Brief synopsis

    Am 14. August 1972 startet in Berlin-Schönefeld eine Iljuschin 62 der Interflug nach Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste. An Bord sind vor allem Urlauber, darunter zahlreiche Familien mit Kindern. Bereits kurz nach dem Start stellt die Besatzung Probleme mit dem Stabilisator fest und entschließt sich zur Umkehr. Kein Grund zur Unruhe auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld: Routinemäßig wird die Feuerwehr benachrichtigt, ein Alarm erfolgt nicht.

    Währenddessen wird die Lage an Bord der IL 62 immer schwieriger. Beim Landeanflug versagt plötzlich die Höhensteuerung. Als sich die Maschine über Königs-Wusterhausen bereits im Landeanflug befindet, bricht das Heck ab. Aufgrund des hohen Tempos löst sich auch das Rumpfvorderteil. Die einzelnen Teile schlagen nacheinander auf einem Feldstück auf. Keiner der 148 Insassen und der 8 Besatzungsmitglieder überlebt das Unglück.

    Mehrere Untersuchungskommissionen der DDR-Regierung und der Staatssicherheit, an der auch die Iljuschin-Werke in der Sowjetunion und die Technische Hochschule Dresden beteiligt waren, versuchen in den folgenden Jahren die Ursache der Katastrophe zu finden. Nach mehreren Simulationen kommen sie zu dem Ergebnis, dass ein Brand im Heck für das Unglück verantwortlich war. An den anderen Maschinen dieses Typs werden technische Veränderungen vorgenommen. Doch die Öffentlichkeit wird nur spärlich informiert.

    Der Film rekonstruiert das Unglück aus mehreren Perspektiven: Angehörige von Verunglückten kommen ebenso zu Wort wie Angestellte des Flughafens Schönefeld, die für die Flugsicherung zuständig waren. Mitarbeiter der Rettungsmannschaften geben ihre Eindrücke wieder. Darüber hinaus werden Mitglieder der Untersuchungskommissionen interviewt und geheime Dokumente, die heute in der Gauck-Behörde liegen, ergänzen das Bild.

    Crew

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    Director's DepartmentdirectorJens Stubenrauch
    Director's DepartmentdirectorTitus Richter
    Editingeditor Michael Radeck

    Production companies

    CompanyComment
    MDR Mitteldeutscher Rundfunk [de]