Brief synopsis

    Die ungarische Satire-Partei "Ein Hund mit zwei Schwänzen" klärt Ungarn mit bissigem Humor auf – und schlägt damit große Wellen in einem Land, in dem die Wut auf die Korruption und Repression unter Ministerpräsident Viktor Orbán wachsen. "Re:" begleitet die drei führenden Köpfe der Partei bei einer ihrer größten Aktionen in Orbáns Heimatdorf Felscut.

    Vetternwirtschaft, Fremdenhass, Repressionen gegen die freie Presse: Ungarn ist das Sorgenkind der EU, doch richtig maßregeln mag Brüssel Ministerpräsidenten Viktor Orban nicht. Ausgerechnet eine Satire-Partei mischt dagegen das Land nun gehörig auf. „Ein Hund mit zwei Schwänzen“ startete als Street Art-Truppe, doch angesichts der Lage in Orbans Ungarn, machen die Komiker nun ernst. Schlagzeilen außerhalb Ungarns machten die sogenannten Zweischwänzigen erstmals, als sie 2016 mit einer Plakat-Aktion Orbans Anti-Migrations-Referendum implodieren ließen. Die Zweischwänzigen kämpfen mit Satire gegen die realsatirisch anmutende Politik Orbans – das ist deutlich ernster als es klingt.
    „Re:“ begleitet Gergely und Ferri, die führenden Köpfe der Zweischwänzigen, bei ihren mutigen und bissigen Aktionen. Eine davon im symbolträchtigsten Ort der heutigen ungarischen Politik: Felscut, das Heimatdorf von Viktor Orban. Hier ließ der Ministerpräsident eine nutzlose Zuglinie mit drei Haltestellen und ein völlig überdimensioniertes Fußballstadion bauen. Die Zweischwänzigen finden, dass Felscut ein weiteres Großprojekt verdient hat: Sie wollen vom Dorfplatz aus ein Raumschiff ins All schießen.

    Crew

    ActivityNameComment
    director of photographyZoltán Lovasi
    directorJascha Hannover
    directorKatalin Pázmándy
    editorKatalin Pázmándy
    commissioning editorReinhart Lohmann

    TV-broadcast

    TypeCountryStationDate / TimeComment
    First showingGermanyarteMonday, 23.10.2017 at 19:40 o-clock