Brief synopsis

    Es war einmal ein Land auf dem Balkan - Jugoslawien. Durch seine teils blutige Teilung in den 90er Jahren sind die neuentstandenen Staaten zum Spielball der Weltpolitik geworden. Sowohl der Westen als auch Russland, aber auch islamische Staaten versuchen seit Jahren ihren Einfluss auf den Balkan auszubauen und zu stärken. Im Lichte der aktuellen Ereignisse – also der wachsenden Spannungen zwischen Ost und West und der drohenden Terrorgefahr ausgehend vom radikalen Islam - rückt der Balkan immer mehr in den Fokus.
    Reporter Danko Handrick reist durch die Länder des ehemaligen Jugoslawiens und zeigt, wie der Einfluss der großen Weltmächte im Alltag der Menschen ankommt. Er geht der Frage nach, warum in Serbien Putin beliebter ist als Angela Merkel, aber auch warum der Konflikt zwischen den unterschiedlichen Ethnien in Bosnien-Herzegowina noch immer nicht gelöst ist, er stattdessen auch in der Jugend weiter zunimmt.
    Die drei kleinsten Staaten der Region Montenegro, Kosovo und Mazedonien sind gleichzeitig die größten Sorgenkinder. So spaltet die geplante Aufnahme von Montenegro in die NATO die Gesellschaft, denn die guten Beziehungen zu Russland werden hier traditionell gepflegt. Im Kosovo drängt sich die Frage auf, warum der Einfluss des radikalen Islam so stark ist, dass er den gemäßigten Islam der Region immer mehr verdrängt. Explosiv ist die Lage in Mazedonien. Dort gibt es immer wieder gewalttätige Demonstrationen gegen die Regierung. (http://www.mdr.de/tv/programm/sendung672170_date-2016-07-23_ipgctx-true_zc-27e73336.html)

    Crew

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    Camera Departmentdirector of photographyMarkus Zergiebel
    Director's DepartmentdirectorDanko Handrick
    Editingeditor Markus Schickel

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    MDR Mitteldeutscher Rundfunk [de]