Brief synopsis

    Die Züge, die im August 1914 deutsche Soldaten an die Front bringen, tragen eindeutige Aufschriften: "Jeder Stoß ein Franzos", "Jeder Tritt ein Brit" und "Serbien muss sterbien". Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Die kühnen Sprüche spiegeln die allgemeine Kriegsbegeisterung, die 1914 beinahe die gesamte deutsche Gesellschaft ergriffen hatte. Als Krieg um Identität und als "Kreuzzug gegen das Böse" ist der Erste Weltkrieg zum ersten Mal in der Geschichte auch ein Medienereignis, ein Kampf um Bilder und Begriffe. Die Propaganda legt mehr als jedes konkret zu benennende Kriegsziel unmissverständlich fest, dass der bloße Gedanke an Kompromiss oder Verständigung die Niederlage, den Verrat bedeutet. Ohne diese Propaganda hätte der Krieg keine vier Jahre dauern können.

    Crew

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    Camera Departmentdirector of photographySteffen Bohn
    Camera Department1st assistant camera Christian Krämer
    Director's DepartmentdirectorAnne Roerkohl

    Production companies

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     TAG/TRAUM Filmproduktion GmbH & Co KG [de]

    TV-broadcast

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    First showingGermanyarteFriday, 30.04.2004