© Jesse Mazuch
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Schlagzeilen gegen Hitler

  • Hitlers Battle Against the Press (Working title)
Documentary | 2017-2018 | National Geographic | History, Period | Germany

Project data

Length of movie45 Min.

    Brief synopsis

    München 1920. Es sieht zunächst aus wie ein lokaler Zwist. Die Münchener Post, eine traditionsreiche sozialdemokratische Zeitung, schießt sich auf den Führer einer der vielen rechten Gruppierungen und Parteien in München ein, einen Österreicher namens Adolf Hitler.

    Viele fragen sich, was diese intensive Beschäftigung mit dem Anführer einer kleinen Gruppe von Schlägern und Spinnern soll, doch die Münchner Post unter dem Chefradakteur Erhard Auer ist der Meinung, dass dieser Mann brandgefährlich ist. Die Aktivitäten der "Post" bleiben nicht unbemerkt. Ein heftiger Kleinkrieg beginnt. Unzählige Prozesse zwischen der "Post" und den Nazis werden angestrengt. Es häufen sich Anschläge gegen die Zeitung und persönliche Drohungen gegen ihre Redakteure wie Martin Gruber und den Chefredakteur Auer. Der erste Spannungsbogen des Films erreicht seinen Höhepunkt im November 1923: Hitler putscht in München. Der "Stoßtrupp Adolf Hitler" stürmt die Redaktionsräume der von Hitler so genannten "Giftküche Münchener Pest" und verwüstet sie. Doch der Putsch scheitert mit dem Feuergefecht bei der Feldherrnhalle. Die "Post" scheint gesiegt zu haben: Jetzt kann jeder wissen, wie gefährlich Hitler ist, seine Partei wird verboten, ihr Führer sitzt im Gefängnis.

    Doch die rechtskonservative bayerische Justiz geht äußerst milde und verständnisvoll mir Hitler um. Er ist bald wieder auf freiem Fuß und von nun an der unbestrittene Anführer der rechtsradikalen Demokratiegegner. Die Münchener Post nimmt den Kampf wieder auf. Sie spürt all den kleinen und großen Skandalen um Hitler und seinen Anhängern hinterher, bis hin ins Private. Zum Beispiel greift sie den Tod von Geli Raubal auf. Raubal war Hitlers Mündel und wohnte mit in seiner Wohnung. Ihre plötzliche Selbsttötung und die Berichterstattung der Münchener Post darüber sollen nach Berichten von Zeitzeugen Hitler an den Rand des Selbstmords gebracht haben.

    Doch der Kampf der Münchener Post geht nach der Machtübergabe an Hitler am 30. Januar 1933 dem Ende zu. Noch ist offen, wie brutal seine Diktatur sein wird, Die Münchener Post erscheint weiter, aber sie richtet sich auf Widerstand ein. Die Redakteure der "Post" führen in diesen letzten Wochen einen aussichtslosen Kampf, aber Auer titelt trotzig: "Wir lassen uns nicht einschüchtern". Am 9. März stürmt ein Kommando SA-Leute die Zeitung. Wieder verwüsten sie die Redaktionsräume, und diesmal ist die Zerstörung endgültig. Die Redakteure werden verhaftet und erhalten Berufsverbot.

    (Quelle: Ute Bönnen & Gerald Endres)

    Crew

    ActivityNameComment
    Director of photographyJesse Mazuch
    1st assistant cameraMaximilian Meyer [1]ARRI_Alexa
    Costume designerAenne Plaumannhistor.1923-1933 Uniformen+zivil
    DirectorUte Bönnen
    DirectorGerald Endres
    EditorChristopher Kaps
    Production designerStefanie Probstszenisch 1923-1933
    Assistant production designerFelix Scholz
    Location scoutMartin Schreibernick hertwig
    Graphic artistFrank Brückner [1]Grafikdesign und Requisitenherstellung
    ScreenwriterGerald Endres
    ScreenwriterUte Bönnen
    Sound re-recording mixerMiles Kann
    Commissioning editorIvan BousoNatGeo
    Commissioning editorAxel GundolfNatGeo

    Production companies

    CompanyComment
    doc.station GmbH Medienproduktion [de]

    Facilities

    DepartmentCompanyComment
    CostumesSturm Handels GmbHUniformen

    Awards

    Award winnerYearAwardCategory 
    Ute Bönnen2018Dok.fest München [de]Dok.specialNominated

    TV-broadcast

    TypeCountryStationDate / TimeComment
    First showingGermanyNational GeographicSaturday, 5th May, 2018