Filmplakat | © Pong
Documentary | 2008 | ZDF [de] | Germany

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Length of movie80'

    Brief synopsis

    In Nigeria hat sich seit Beginn der 90er Jahre eine unabhängige Filmindustrie entwickelt. Seit dem ist die Produktion der so genannten "Home Videos" nach der Ölindustrie zu Nigerias zweitgrößtem Arbeitsmarkt geworden, denn die Filme aus Nollywood erfreuen sich in ganz Afrika wachsender Popularität. Durchschnittlich 1400 Filme pro Jahr werden produziert - und damit ist Nollywood rein statistisch die größte Filmindustrie der Welt. Die nigerianischen "Home Videos" entstehen fast ausschließlich für den afrikanischen Markt, mit einem Bruchteil der im Westen üblichen Budgets. Sie haben wenig mit dem herkömmlichen afrikanischen Kino gemeinsam, das auf dem gesamten Kontinent im Niedergang begriffen ist. Gerade 110 Kinos in ganz Afrika zeigen noch Filme, darum war für die Pioniere von Nollywood das Medium Zelluloid ohne Bedeutung. In Nigeria wurde nach dem Bürgerkrieg ein Großteil der Kinos zu Kirchen umgebaut. Und dennoch hatten die Nigerianer, wie viele andere Menschen auf der Welt, ein starkes Bedürfnis Filme zu sehen. Filme, die sich stärker an ihrer Lebensrealität orientierten als die Billigware aus den USA oder dem Fernen Osten, die täglich über die afrikanischen Fernsehschirme flackerte. Und so war es das wachsende Interesse an afrikanischen Geschichten, lokalen Drehorten und Stars aus dem eigenen Kulturkreis, das schließlich die Lawine von Nollywoodins Rollen brachte. (Quelle: Pong)

    Crew

    ActivityNameComment
    director of photographyBernd Meiners
    directorDorothee Wenner
    editorMerle Kröger
    producerMerle Kröger
    producerPhilip Scheffner
    sound re-recording mixerTatjana Jakob+Sound Editor

    Production companies

    CompanyComment
    Pong Film GmbH [de]