Marx und seine Erben | © WDR / neueartfilm

Marx und seine Erben

  • Karl Marx und die Marxisten (Arbeitstitel)
Dokumentarfilm | 2017-2018 | Politik, Porträt | Deutschland

Projektdaten

Lauflänge52

    Kurzinhalt

    Die Dokumentation „Marx und seine Erben“ erkundet, welche gesellschaftlichen Entwicklungen von Karl Marx inspiriert waren – von der russischen Revolution im Jahre 1917 über Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, den langen Marsch Mao-Tse Tungs in China bis zum verordneten Sozialismus in Osteuropa nach dem zweiten Weltkrieg und den revolutionären Bewegungen in Lateinamerika und Kuba.

    (Quelle: Berlin Producers)

    Am 5. Mai 2018 würde der Philosoph Karl Marx 200 Jahre alt - ein Denker, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Marx selbst formulierte den Anspruch, "die Welt zu verändern" - er konnte nicht ahnen, in welchem Ausmaß das für sein Werk zutreffen würde, wenn auch erst nach seinem Tode. Wie auch immer man zu Marx und seinen Theorien stehen mag: Unstrittig ist, dass kaum etwas die Geschichte des 20. Jahrhunderts so sehr beeinflusst hat wie das Werk des Mannes aus Trier.

    Die Dokumentation von Peter Dörfler unternimmt eine Reise durch diese unglaubliche Wirkungsgeschichte. In den zurückliegenden 100 Jahren haben weltweit dramatische Gesellschaftsumwälzungen im Namen der Theorien von Karl Marx stattgefunden, in der Sowjetunion, in China und Kuba, in der DDR. In Westeuropa ließen sich die Studentenbewegung von 1968 und die Eurokommunisten in Frankreich und Italien von Marx inspirieren. Und in jüngster Zeit, in Zeiten der Globalisierung und der Kritik daran, erlebt Karl Marx eine Renaissance. Ob ATTAC-Aktivisten oder Kritiker der Investmentbanken - sie alle finden wesentliche Argumente in den Marx'schen Theorien. Aber wie unter allen Erben gibt es auch unter Marxisten bis heute erbitterten Streit darüber, wer eigentlich das Erbe wirklich fortführt.

    Die Dokumentation führt an Lebensstationen von Karl Marx wie Trier, Paris oder London und unternimmt eine Reise an Orte, wo Marx lebendig war oder noch ist. Zu Wort kommen Politiker wie Sarah Wagenknecht (Die Linke), Pierre Laurent (PCF) und Janis Varoufakis, Historiker wie Stephen Smith und Christina Morina, der Publizist Mathias Grefrath, der ehemalige 68er Aktivist Peter Schneider, der ehemalige Londoner Investmentbanker und Kolumnist "City Boy" Geraint Anderson, Zhang Shuangli, der Macher der chinesischen Fernseh-Shows über Marx und der Künstler Wu Weishan, der in Peking die meterhohe Marx-Statue als Geschenk an die Stadt Trier erschafft.

    (Quelle: WDR)
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    KameraKameramann/DoPPeter Dörfler
    Kamera1. KameraassistentEnno Grabenhorst
    Kamera1. Kameraassistent Sebastian Krügler
    MusikKomponistBernd Schultheis
    ProducerProduzentStefan Pannen
    ProduktionProduktionsleiterJorge BogalhoWDR
    ProduktionProduktionsassistentin Valentina Maria Schneck
    RegieRegisseurPeter Dörfler
    SchnittEditorDennis Karsten
    SchnittEditorPeter Klum

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Berlin Producers Media GmbH [de]NeueArtFilm
    Neue Artfilm GmbH [de]
    SWR - Junger Dokumentarfilm [de]in Coproduktion mit
    WDR - Westdeutscher Rundfunk [de]in Coproduktion mit
    Arte [de/fr]in Zusammenarbeit

    TV-Ausstrahlung

    ArtLandSenderDatum / ZeitAnmerkung
    ErstausstrahlungDeutschlandarteSamstag, 28.04.2018