Dokumentarfilm | 2010-2011 | Deutschland

    Kurzinhalt

    „Warst du am Montag bei der Demo?“
    Aufgeweckt, wissbegierig, offen und kreativ verschaffen sich die Stuttgarter Bürger Gehör.
    Die Alten neben den Jungen, der Manager neben dem Künstler, die Hausfrau neben der Kauffrau, alle finden sich auf der Straße zusammen, um ihr Recht als Bürger wahrzunehmen. Sie wollen teilhaben an den Entscheidungen der Politik und sich nicht weiter für blöd verkaufen lassen.
    So emotional, intuitiv und fragmentarisch wie die Bewegung selbst beschreiben die Protagonisten diese neuen Denkanstöße und Vorgänge in Stuttgart. Es sind gerade die Menschen, die wir nicht auf einer Demonstration erwarten würden, die den Widerstand so besonders und erzählenswert machen.
    Es geht nicht mehr nur um einen neuen Bahnhof, es geht um die Bewegung und ihre Gesichter. Der Film will zeigen, was sich in Stuttgart entwickelt hat – eine Bewegung, die neu ist für die Stadt Stuttgart und eine der größten Bürgerinitiativen in Deutschland seit langem. Es liegt Veränderung in der Luft, ein neues Bewusstsein, das nicht nur das Projekt Stuttgart 21 betrifft, sondern immer mehr auch die gesellschaftlichen Strukturen hinterfragt. Der Standpunkt der Bürger wird neu definiert. Ein neues Herz beginnt zu schlagen. (https://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2011/02_programm_2011/02_Filmdatenblatt_2011_20115656.php#tab=filmStills)
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    KameraEB KamerafrauLisa Sperling
    KameraEB KameramannJan Dietz
    KameraEB KameramannFlorian Kläger
    Postproduction/VFXColoristin Natalie Maximova
    ProducerProduzentPeter Rommel
    RegieRegisseurinLisa Sperling
    RegieRegisseurFlorian Kläger
    SchnittEditorLars Pienkoß

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Home Run Pictures GmbH [de]
    PreisträgerJahrPreisKategorie 
    Lisa Sperling2015Int. Filmfestspiele BerlinPerspektive Deutsches Kinonominiert
    Florian Kläger2015Int. Filmfestspiele BerlinPerspektive Deutsches Kinonominiert