Kurzspielfilm | 2013-2014 | Österreich

Kurzinhalt

Der Kurzfilm, Dauer ca. 13 min, handelt von einer Besucherin im Kino. Sie verspätet sich zur Vorstellung und wird kurz darauf durch eine verstörende Benachrichtigung über ihr Mobile Phone aufgeschreckt. Sie verlässt aufgekratzt den Kinosaal. Zielstrebig, aber verstört sucht sie die Damentoilette auf. Während sie sich frisch macht, um einen klaren Kopf zu bekommen ereignet sich das erste unheimliche Phänomen. Neugierig versucht sie dahinter zu kommen. Verlässt die Damentoilette und wird durch unheimliche Geschehnisse animiert durch das Kino zu irren, um ihre anfängliche Neugier zu befriedigen, bis die Ereignisse sich zuspitzen und sie panisch flüchtig. Die Umgebung lässt sie aus diesem surrealistischen Umfeld nicht aus und sie stolpert von einem Albtraum zum nächsten. Als sie den Ausgang aus dem Kinogebäude endlich erreicht, trifft sie noch auf eine letzte erschreckende surrealistische Erscheinung, die sie auf die Straße stürmen lässt, wo sie von einem Auto erfasst wird. Wieder im Kinosaal, erwacht die Frau aus ihrem Albtraum. Der Film ist zu Ende. Sie steht auf und eilt aus dem Kinosaal. Auf dem Weg zum Gebäudeausgang trifft sie auf eine realistische Version der Erscheinung in ihrem Traum und sie erschrickt. Die Frau geht auf die Strasse und wird erneut von einem Auto erfasst. Das Projekt soll als gruseliger, aber sozialkritischer Film agieren. Das Thema Film und seine Auswirkungen auf die menschliche Psyche stehen hier im Vordergrund und werden durch die Kinobesucherin und ihren persönlichen Ängsten dargestellt. Durch die Darstellung der Verschmelzung von Traum und Realität wird aufgezeigt, wie sich der Trend zu immer realistischeren Filmen in allen Genres, auf die Psyche eines Menschen auswirkt. Das Wetteifern um „die beste Imitation“ der Realität führt dazu, dass sich viele Menschen in dieser Traumwelt verirren und diese am Ende ihr Leben komplett einnimmt. Es werden für die „Traumszenen“ Themen verwendet, die auch in der Traumpsychologie am häufigsten auftreten, diese werden mit bekannten Elementen berühmter Künstler unterstrichen wzb. „Der Schrei“ von Munch oder die schmelzende Uhr von Dalí.

Schauspieler*inRollenameSynchronschauspieler*in / Sprecher*inSynchron
Sophie ReschFranziska [HR]
TätigkeitNameAnmerkung
RegisseurPhilipp Hippmann

Produktionsfirmen

FirmaAnmerkung
HTBLVA Spengergasse [at]