Kabale & Liebe unplugged Team-Premiere am 10.11.09 | © A. S. Theater & Film Ltd.
© A. S. Theater & Film Ltd.
Kinospielfilm | 2009 | Drama | Deutschland

Hauptdaten

Drehdaten

Drehbeginn08.03.2009
Drehende11.10.2009
Drehtage22
DrehorteBerlin

Projektdaten

Budget15.000
Lauflänge120
SeitenverhältnisTV 16:9 (1 : 1,78)
BildnegativmaterialHDV
BildpositivmaterialHDV
TonformatStereo

Kurzinhalt

Ferdinand liebt die Musikertochter Luise. Ferdinands Vater, Präsident und Finanzmogul, duldet diese Liebe nicht. Sein rebellischer Sohn soll mittels einer Zwangsheirat mit Lady Milford zur Vernunft gebracht werden, die diesen gesellschaftlichen Kuhhandel insgeheim befürwortet, da sie sich von der Liaison mit Ferdinand die heimliche Flucht aus ihren gesellschaftlichen Ketten erhofft. Das Unterfangen scheitert an Ferdinands unterschätztem, alles romantisierenden Trotzverhalten. Wurm, des Präsidenten Gemahlin, lanciert daher eine Intrige, die todsicher und auf Kosten Luises und ihres Vaters den gewünschten Erfolg bringen soll. Ferdinand schluckt jeden Köder und glaubt letztendlich sogar, daß Luise eine nichtswürdige Hure ist. Luise, um wenigstens ihren Vater zu retten, entscheidet sich bis zum tödlichen Ende, das perfide Spiel mitzutragen und Ferdinand zu schützen, den sie einmal über alles liebte.

Woran bemißt sich der Wert eines Menschen? An seinem Reichtum? An der Macht, die er ausübt? An seinem sozialen Stand? An den Träumen, die er verfolgt? An der Größe der Unschuld, die er verliert?
Was bedeutet heute Humanismus?

"Kühne Verbrecher, die längst schon im Staub vermodern, werden durch den allmächtigen Ruf der Dichtkunst jetzt vorgeladen, und wiederholen zum schauervollen Unterricht der Nachwelt ein schändliches Leben. Ohnmächtig, gleich den Schatten in einem Hohlspiegel, wandeln die Schrecken ihres Jahrhunderts vor unsern Augen vorbei, und mit wollüstigem Entsetzen verfluchen wir ihr Gedächtnis. Aber der Wirkungskreis der Bühne dehnt sich noch weiter aus ..." (aus: Schiller, "Die Schaubühne als moralische Anstalt", 1784)

"Sobald man sich erinnert, daß alle poetische Personen symbolische Wesen sind, daß sie, als poetische Gestalten, immer das Allgemeine der Menschheit darzustellen und auszusprechen haben, und sobald man ferner daran denkt, daß der Dichter sowie der Künstler überhaupt auf eine öffentliche und ehrliche Art von der Wirklichkeit sich entfernen und daran erinnern soll, daß er´s tut, so ist gegen diesen Gebrauch nichts zu sagen." (Schiller an Goethe, 1798)
Schauspieler*inRollenameSynchronschauspieler*in / Sprecher*inSynchron
Felix IsenbügelFerdinand [HR]
Natascha JeutterLuise [HR]
Thomas Wingrich
Präsident [HR]
Joachim DörrfeldLeibwächter [NR]
Dagmar Eichner-JentschDiener [NR]
Roland HemmoErzähler / Kasperle [NR]
Bob Bobby HirschHerzog [NR]
Jasper JosephLouis [NR]
Anika KleinkeSophie [NR]
Thomas LinkeMiller [NR]
Antonia SeegerEnkelin [NR]
Ariane SeegerLady Milford [NR]
Grit StephanWurm [NR]
Jens Sylvester WesemannHofmarschall von Kalb [NR]

Produktionsfirmen

FirmaAnmerkung
A. S. Theater & Film Ltd. [de]

Vertriebs- / Verleihfirmen

FirmaAnmerkung
A. S. Theater & Film Ltd. [de]
ArtLandDatumAnmerkung
KinostartDeutschlandDienstag, 10.11.2009