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Kurzinhalt

Intimer Raum, virtuoses Spiel – Sechs Geigerinnen interpretieren die sechs Sonaten und Partiten von J. S. Bach im leeren Großen Saal des Konzerthaus Berlin. Mit den Konzertmeisterinnen Suyoen Kim und Sayako Kusaka sowie Viviane Hagner, Carolin Widmann, Veronika Eberle und Midori Seiler.

So intim klangen Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo vielleicht noch nie. Corona-bedingt ist der Großer Saal im Berliner Konzerthaus Anfang Mai 2020 immer noch leer. Die Kronleuchter sind teilweise bodentief heruntergelassen, die Stühle sind ausgebaut, das Publikum muss zu Hause bleiben. In dieser außergewöhnlichen Kulisse erklingen die drei Sonaten und drei Partiten von Johann Sebastian Bach, gespielt von sechs herausragenden Geigerinnen.
Außer den Musikerinnen und dem Aufnahmeteam befindet sich niemand im Raum. Nur die Büsten der Komponisten blicken auf das Geschehen. Eine konzentrierte Atmosphäre, die sich ideal mit diesem Gipfelwerk für Geige ergänzt.
Interessant dabei zu beobachten ist die individuellen Herangehensweise der Solistinnen: die eine spielt auf der modernen Geige, die andere mit Barockbogen auf der Barockgeige und wieder eine andere mit Barockbogen auf einer modernen Geige. Und so verschieden die Interpretationen sind, so verändert sich auch die bildliche Perspektive: Jede der Sonaten und Partiten zeigt einen anderen Blick auf den eindrucksvollen, leeren Großen Saal des Konzerthaus Berlin.

Die Videos feiern ab dem 7. Mai bis zum 11.06. jeweils Donnerstag ab 21.00 Uhr Premiere auf dem YouTube-Kanal vom Konzerthaus Berlin.