Kurzinhalt

    Die Bildungsforschung ist sich einig: Die Zukunft gehört einer Bildung, die sich weniger als einmal erworbener Wissensschatz begreift, denn als Befähigung, sich Wissen lebenslang anzueignen. Bildung meint nicht Vorratshaltung. Sich selbständig Wissen anzueignen, es modifizieren, erweitern und korrigieren zu können, wird in Zukunft Schlüsselkompetenz sein.
    Aber lebenslanges Lernen wird umgekehrt auch die Institutionen verändern, die sich um unsere Bildung kümmern: die Kindergärten, Tagesstätten, Schulen und Universitäten. Aus Lehrern werden Projektmanager, aus Universitäten Orte, die wir über den gesamten Zeitraum unserer Biographie nutzen - so regelmäßig wie den Friseur. Das stellt erhöhte Anforderungen an Lehrer, Professoren und Erzieher. Denn vor allem Letztere werden es sein, die mit Sprachförder- und Computerprogrammen dafür zu sorgen haben, dass die ganz Kleinen befähigt werden, später ein Grundrecht in Anspruch nehmen zu können - das Grundrecht auf die Entfaltung der Persönlichkeit.
    „Auch Lehrer werden sich lebenslang fortbilden müssen, und zwar so, dass es den Bedürfnissen entspricht, die in den Schulen vorliegen. „Wir brauchen mehr maßgeschneiderte Angebote - für Schulen in sozialen Brennpunkten wie für Eliteschulen,“ meint die Bildungsforscherin Petra Stanat von der Universität Erlangen-Nürnberg. Am Ende mag im besten Fall ein Menschenbild stehen, von dem schon Leonardo da Vinci träumte: Das Bild von einem Menschen, der Wissenschaftler, Ingenieur und Künstler zugleich ist.

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    AVE Publishing GmbH & Co. KG [de]

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    Komparsen/KleindarstellerModern View