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Dokumentarfilm | 2010 | arte | Biografie | Deutschland

Projektdaten

Filmförderungen
Lauflänge118
SeitenverhältnisTV 16:9 (1 : 1,78)
BildnegativmaterialDigital Betacam
TonformatStereo

    Kurzinhalt

    Jazz wird zwar in Deutschland weitläufig als speziell und unkommerziell eingestuft, doch die Biographie der Inge Brandenburg liefert den emotional ergreifenden Stoff einer am Showbusiness scheiternden Künstlerin, der es nicht gelang, ihre eigene traumatische Vergangenheit in Zeiten von Diktatur, Weltkrieg und Flucht zu verarbeiten. Der Film ist ein Dokument deutscher Zeit- und Kulturgeschichte.Dieser Film wird nicht nur in Deutschland Interesse wecken und beeindrucken, sondern auch auf internationaler Ebene. Vielleicht sogar gerade dort, da es bewundernswert ist, wie eine junge Frau aus Leipzig ausgerechnet Europas beste Jazzsängerin wird. Jazz aus Deutschland, das geht doch gar nicht, oder vielleicht doch? Dieses Thema macht neugierig!

    Das Ausland belächelte Jazzsänger aus Deutschland. Doch die Biographie Inge Brandenburgs bestätigt, dass in jedem Land gute Jazzinterpreten und -musiker zu finden sind. Die neue MB-Filmproduktion geht einem alten Vorurteil nach und versucht es auszuräumen.
    Der Name Inge Brandenburg ist daher nicht vordergründig Programm, sondern ihre tragische Geschichte sowie die immer noch frisch klingende, zeitlose Musik. Ein Schicksal wie das einer Billie Holiday, Janis Joplin oder Amy Winehouse.

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    MB Film
    PreisträgerJahrPreisKategorie 
    Marc Boettcher2013Grimme Preis 2013Informationnominiert
    ArtLandDatumAnmerkung
    KinostartDeutschlandDonnerstag, 27.10.2011