Dokumentarfilm | 2006 | arte, WDR [de] | Deutschland, Frankreich

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BildnegativmaterialHDCAM

    Kurzinhalt

    Ob Schieflagen, Risse oder Erdschläge, Claudia von Bormann hat täglich mit den Folgen des Steinkohleabbaus zu tun. Von Bormann ist Vermessungsingenieurin und seit vielen Jahren Expertin für Bergschäden. Im Ruhrgebiet und am Niederrhein ist sie den Folgen des Bergbaus auf der Spur. Immer wenn Steinkohle in großer Tiefe abgebaut wird, senkt sich die Erde. Mit manchmal dramatischen Folgen für alles, was sich auf der Erdoberfläche befindet. Die Ingenieurin hilft Betroffenen dabei, alle Informationen über ihr Haus und das, was darunter passiert ist zu bekommen.

    Doch nicht nur Gebäude sind betroffen. Da über weite Flächen und mehrmals untereinander Kohle abgebaut wurde und wird, haben sich manche Gebiete des Ruhrgebiets um über fünfundzwanzig Meter gesenkt. Ein Drittel des Ruhrgebiets würde heute unter Wasser stehen, wenn nicht Hunderte von Pumpen Tag und Nacht arbeiten würden. Im französischen Lothringen ist man schon einen Schritt weiter. Dort wurden vor wenigen Jahren die letzten Zechen Frankreichs geschlossen. Jetzt werden die Pumpen tief in der Erde abgestellt. Anwohner wie Norbert Scheid fürchten die Folgen, wenn das Wasser wieder steigt. In der Gegend von Aachen hat das zu massiven Schäden an der Oberfläche geführt. Was passiert, wenn man die Pumpen unter dem Ruhrgebiet abstellt, weiß niemand so genau.

    Der Film zeigt die umfassenden Folgen des Steinkohleabbaus im Ruhrgebiet, am Rhein und in Lothringen. Immer wieder wirft er die Frage auf, wie in Zukunft mit diesen Schäden umgegangen wird.

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Fernsehbuero GmbH [de]

    Facilities

    GeschäftsbereichFirmaAnmerkung
    Bild (Animation)Bildbad, Studio für Animation & Illustration3D Animation