Reportage | 2002 | WDR [de] | Gesellschaft | Deutschland

    Kurzinhalt

    An deutschen Stadträndern wächst das soziale Elend. Am Beispiel des Ghettos Ossendorfer Weg im Kölner Westend illustriert der Film, welches Ausmaß kommunaler Sparzwang, soziale Not und Gewalt bereits angenommen haben. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die "Ossendorfer Gangsters" ("O-Gees") - mit bis zu 100 Jugendlichen unterschiedlichen Alters eine der größten Gangs in Köln. Sie sind die Bosse des Gebiets und setzen sich gegen andere Gangs und Cliquen in der Umgebung durch - gegen den "Roten Block" z.B. oder die "Russen" von gegenüber. Die Anwohner fühlen sich von der Politik im Stich gelassen und glauben, dass die Phänomene vorsätzlich von den Verantwortlichen totgeschwiegen werden ... Die Autoren Peter Schran und Katharina Wolff haben das Leben der "O-Gees" und mit ihnen verfeindeter Gangs und Cliquen mehrere Monate lang beobachtet.
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    DrehbuchDrehbuchautorinKatharina Wolff
    KameraKameramann/DoPVolker Noack
    KameraKameramann/DoPFrank Kranstedt
    KameraEB Assistent Bild-TonMarcel Lepel
    RegieRegisseurPeter Schran
    SchnittEditor Christoph Hermann
    TV-/Web-ContentRedakteurKlaus Antes
    PreisträgerJahrPreisKategorie 
    Peter Schran2004Kölner MedienpreisReportagegewonnen
    Katharina Wolff2004Kölner MedienpreisReportagegewonnen