Kurzinhalt

    Zwölf Dollar kostet der Eintritt in die Hölle. Für zwölf Dollar verkaufen in Laos Eltern ihre Kinder in der Hoffnung, ihnen so ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Doch aus dieser Hoffnung wird für die Kinder ein Albtraum. Skrupellose Menschenhändler machen aus der Not der Familien ein Geschäft. Bekannte im Dorf verschachern die Jungen und Mädchen an sogenannte "Broker", die sie dann nach Thailand verschleppen. Dort arbeiten sie als billige Hilfskräfte, werden wie Sklaven gehalten und zur Prostitution gezwungen. Nur die wenigsten der verkauften Kinder können fliehen. Wenn sie es bis nach Hause schaffen, beginnt der Teufelskreis oft von vorn.
    UNICEF kämpft seit Jahrzehnten gegen den Menschenhandel. Schon lange ist die Organisation - trotz staatlicher Sanktionen - dabei, ein Hilfswerk für die verkauften Kinder aufzubauen. Mit Schulen und Anlaufstellen und Aufklärung in den Dörfern hofft UNICEF den Kindern helfen zu können.

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    FirmaAnmerkung
    MDR Mitteldeutscher Rundfunk [de]