© BR
© BR

    Kurzinhalt

    Ihre Vergangenheit erinnert Helga zusammenhängender als den heutigen Alltag. Die Simultandolmetscherin ist gerade 54 Jahre alt, als sie den Grund erfährt: Sie leidet unter Demenz. Mit dieser Diagnose muss sie ihre Arbeit aufgeben und ihre Existenz ist von heute auf morgen bedroht.

    Doch die Geschichte ihrer Kindheit hat sie gelehrt: Widerstände sind dazu da, um überwunden zu werden. Als junge Frau verlässt sie Rumänien und setzt sich im München der 70er und 80er Jahre als Sprachlehrerin, später als selbständige Simultandolmetscherin und, nach ihrer Scheidung, als alleinerziehende Mutter durch. Ihr Sohn Jens hat eine Kontakt- und Kommunikationsstörung, das so genannte Asperger Syndrom. Nur durch einen stark ritualisierten Alltag schaffen es Mutter und Sohn, gemeinsam ihr Leben zu meistern.

    Heute ist es Jens, der seiner Mutter zur Seite steht. Schon bald, da sind sich die Ärzte sicher, wird Helga nicht mehr alleine leben können… Doch der jetzt 61-jährigen gelingt es, trotz des Damoklesschwertes Demenz, ihren Lebensmut zurückzugewinnen. Sie beschließt, an die Öffentlichkeit zu gehen, hält Vorträge über ihre Krankheit und wird als erste Patientin in den Vorstand der Alzheimer Gesellschaft München gewählt. (http://www.br.de/)

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    BR Bayerischer Rundfunk [de]

    TV-Ausstrahlung

    ArtLandSenderDatum / ZeitAnmerkung
    ErstausstrahlungDeutschlandBR [de]Montag, 20.04.2015