©Heiko Benkenstein
©Heiko Benkenstein
Kurzspielfilm | 2021 | Tragikomödie | Schweiz
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Kurzinhalt

Eines Abends läuft Babsi, eine Frau mittleren Alters, aufgebracht und im Selbstgespräch vertieft, durch die Straßen. Als sie einen Blutfleck auf ihrem weißen T-Shirt entdeckt, fällt sie in die nächstbeste Bar ein, um ihn dort auf der Toilette auszuwaschen. Doch die scheinbar gewöhnliche Bar entpuppt sich als Männerbordell und bereits nach kurzem Austausch wird klar, dass die Frauen, welche den Laden schmeißen, Babsi helfen müssen.
Denn Babsi hat jemanden umgebracht und die Leiche muss entsorgt werden. Der Tote ist ein Mitarbeiter aus Babsis Blumenladen. Ihre Begleiterinnen, Susi, Lulu und Gina, sind etwas erstaunt, als sie am Tatort die Leiche, umringt von Rosen, ohne jegliche Blutflecken auf dem Boden liegen sehen. Das Gesicht ist blau angelaufen und seine Krawatte ist eng um seinen Hals geschlängelt, als wäre er einer Python zum Opfer gefallen.
Als die drei Damen versuchen mehr über den Mord zu erfahren, entsinnt sich Babsi, dass sie vergessen hat, einen Haufen Gestecke für eine Beerdigung zu liefern.
In einem Gemeindezentrum, in welchem gerade der Chor probt, versuchen sie die Lieferung möglichst unauffällig abzulegen. Doch ihre wenig auf Camouflage ausgelegte Bekleidung erweckt das Interesse der Singenden. Die Gemeindemitglieder sind etwas pikiert über Babsis Begleitung. Die Situation eskaliert nachdem Babsis Bekannte, Gabi, versucht sie mit dem Pastor Jürgen zu verkuppeln und sich herausstellt, dass er als gern gesehener Kunde des Männerbordells, wohl nur wenig Interesse an weiblichen Rundungen hat.
Zurück im Auto brodelt es in Babsi: In nur wenigen Stunden hat sich ihr Leben verselbstständigt und eine Drehung um 180 Grad gemacht.
Mit quietschenden Reifen hält sie mitten auf der Straße neben einer gigantischen Werbetafel, welche Aufnahmen des Mordes in Dauerschleife als Werbefilm zeigt und damit ein entscheidendes Detail offenbart: Ihr Mitarbeiter versuchte sie zu vergewaltigen und erdrosselte sich bei diesem Versuch selbst mit seiner Krawatte - anders als in Babsis Erinnerung. Es fällt ihr wie Schuppen von den Augen, als sie erleichtert feststellt, dass sie an seinem Ableben keine Schuld trägt. Damit stellt sich jedoch die Frage, wie sehr sie sich in ihrem bisherigen Leben durch Situationen verunsichern und durch Menschen fremd bestimmen hat lassen. Und zu guter Letzt: Was nun mit der Leiche?
Schauspieler*inRollenameSynchronschauspieler*in / Sprecher*inSynchron
Amy BenkensteinSusi [HR]
Olivia Lina GascheGina [HR]
Anna-Maria HadornLulu [HR]

Produktionsfirmen

FirmaAnmerkung
Presence Production GmbH [ch]