Dokumentarfilm | 1999 | Animation, Geschichte, Gesellschaft, Historisch | Deutschland

    Kurzinhalt

    Der Auftrag kommt im Sommer 1941 von Propagandaminister Joseph Goebbels persönlich: Die besten Trickfilmer werden nach Berlin befohlen. Ihre Aufgabe: Mit der neugegründeten "Deutschen Zeichenfilm GmbH" abendfüllende Zeichentrickfilme in "Disney-Qualität" herstellen. Zur Einübung wird der Disney-Streifen "Schneewittchen" Bild für Bild nachgezeichnet. Nach dem Endsieg soll ab 1947 jedes Jahr eine abendfüllende Qualitätsproduktion entstehen - so die Planung. Erst 1943 ist die erste Produktion fertig: "Armer Hansi", ein 17-minütiger Farbfilm, in aufwändiger Multiplan-Technik realisiert. Der zweite Film der "Deutschen Zeichenfilm" wird erst 1946 fertig gestellt - von der DEFA. Auch in den von Deutschland besetzten Gebieten entstehen teils harmlose, teils propagandistische Trickfilme.

    Die Dokumentation zeichnet mit Ausschnitten aus Zeichentrickfilmen, Realfilmdokumenten und mit Zeitzeugenaussagen ein Bild der Trickfilmproduktion in der Zeit des Nationalsozialismus.

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    De Campo Film [de]
    WDR - Westdeutscher Rundfunk [de]coproduction
    Arte [de/fr]coproduction