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Dokumentarfilm | 2001

    Kurzinhalt

    Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen?

    Hat er also nicht? Der Film erzählt aus der Perspektive des Verkehrsministers, wie alles zusammenhängt. Wir fahren den Mann herum und lassen uns von ihm zeigen, was ihm auffällt. Wir merken uns das, wir werden später darauf zurückkommen, wir werden nie darauf zurückkommen.



    Der Film ist eine Sittengeschichte weitergereichter Unfähigkeit, eine Serie, es ist nichts zu Ende erzählt. Sein vorgeführtes Dokument entstammt einer Halbwelt, was wir sehen, ist Wirtschaft in Europa; was wir hören, rastet ein. Der formale Einsatz: Bild und Wort verfehlen einander.



    Der Film schwindet. Seine Erfahrbarkeit selbst ist sein Argument. Das Schwinden in der Geschichte ist jener Vorgang, mit dem die Herrschenden ihren Sieg verlängern. Im Vergleich ist der Film gewissermaßen Kaleidoskop. Bei jeder Drehung stürzt alles Geordnete zu neuer Ordnung zusammen. Einstweilen wird sich Wolff als gemeint erkennen.

    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    DrehbuchDrehbuchautorGerhard Friedl
    RegieRegisseurGerhard Friedl
    TonFilmtonmeister Boris Goltz
    TonFilmtonmeister Matthias HaebDokumentarfilm 35mm
    Ton-PostproduktionSound EditorKlaus Barm

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Friedl Film

    Vertriebs- / Verleihfirmen

    FirmaAnmerkung
    RealFiction Filmverleih [de]